Der deutsche Immobilienmarkt zeigt im April 2026 deutliche Zeichen einer Stabilisierung und Erholung nach der vorangegangenen Zinswende. Während Bestandsimmobilien das Transaktionsvolumen antreiben, bleibt der Neubausektor weiterhin unter Druck.
Markt- und Preisentwicklung
- Trendwende bei Kaufpreisen: Nach den Rückgängen in 2023/24 steigen die Preise seit 2025 wieder leicht an. Einfamilienhäuser legten zuletzt um etwa 3 %, Eigentumswohnungen um rund
% zu. - Mietmarkt-Abkühlung: Zum Jahresauftakt 2026 stiegen die Mieten laut Handelsblatt nur noch moderat um 0,5 %. In vielen Regionen steigen die Mieten jedoch schneller als die Kaufpreise, was den Erwerb von Wohneigentum attraktiver macht.
- Investitionsvolumen: Der Markt erholt sich spürbar; die Investitionen stiegen zuletzt auf fast
85 Milliarden Euro, getrieben vor allem durch Bestandsimmobilien.
Herausforderungen für Käufer und Eigentümer
- Eigenkapital-Hürde: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Millennials heute fast 14 Jahre sparen müssen, um genug Eigenkapital für ein Haus aufzubringen – doppelt so lange wie die Babyboomer-Generation.
- Bestand vs. Neubau: Während sich Bestandsimmobilien gut verkaufen, bleiben Neubauten aufgrund hoher Materialpreise und strenger Anforderungen preisstabil, aber die Fertigstellungszahlen hängen hinterher.
- Immobilienfonds: Hier zeigt sich ein gemischtes Bild; einige Fonds kämpfen mit Kapitalabflüssen, da Anleger zeitverzögert auf die vergangenen Preisrückgänge reagieren.



