Stand: 31. August 2026

Flüchtling aus Spandau stürmte in den Plenarsaal

Bei dem Vorfall im Berliner Abgeordnetenhaus handelt es sich um eine erhebliche Sicherheitspanne, die Ende August 2026 bekannt wurde. Entgegen ersten Befürchtungen gab es im Plenarsaal jedoch keine Messerattacke

Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang Juli, unmittelbar vor der Sommerpause, wurde jedoch zunächst geheim gehalten: 

  • Der Vorfall: Ein adrett gekleideter Mann (Flüchtling aus Spandau) saß mit einem regulären Besucherausweis auf der Zuschauertribüne. Er fing an laut zu gestikulieren und stürmte plötzlich in den laufenden Plenarsaal, in dem die 159 Abgeordneten tagten. 
  • Die Festnahme: Wachleute des Parlaments riefen um Hilfe. Im Foyer vor dem Saal reagierten die Bodyguards von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und überwältigten den Mann. Er gab an, „sauer auf die Regierung“ zu sein. 
  • Der Messer-Fund: Der Mann trug keine Waffe am Körper. Bei der anschließenden Durchsuchung seines an der Garderobe abgegebenen Koffers wurde jedoch ein Messer entdeckt. 

Da im Parlament strenge Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren und Taschen-Durchleuchtungen wie am Flughafen gelten, ermittelt die Polizei nun intensiv, wie das Messer überhaupt in das Gebäude gelangen konnte. Als direkte Konsequenz wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft: Bis zum Ende der Wahlperiode dürfen unangemeldete Besucher das Parlament nicht mehr betreten. Der Staatsschutz ermittelt wegen Störung eines Gesetzgebungsorgans und Körperverletzung. 

 

USA - historischer Schuldenrekord - über 40 Billionen US-Dollar 

Ob es in den USA zu einer akuten Finanzkrise kommt, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen, allerdings warnen renommierte Ökonomen und Finanzexperten derzeit so eindringlich wie seit Jahren nicht mehr vor einer drohenden Krise, die durch den amerikanischen Staatsanleihenmarkt ausgelöst werden könnte.

Hintergrund der akuten Nervosität an den globalen Finanzmärkten ist eine Kombination aus explodierenden Schulden, rasant steigenden Zinsen und einem schwindenden Vertrauen der internationalen Investoren: 

Die zentralen Risikofaktoren

  • Historischer Schuldenrekord: Die US-Staatsschulden haben im August 2026 erstmals die historische Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten. Die Schuldenquote liegt mittlerweile bei rund 120 % der gesamten US-Wirtschaftsleistung. 
  • Zinsen auf dem Niveau von 2007: Um Käufer für die riesigen Mengen neuer Staatsanleihen zu finden, muss der US-Staat immer höhere Zinsen bieten. Die Rendite für 30-jährige US-Staatsanleihen kletterte im August auf über 5,3 % – das ist der höchste Stand seit dem Vorabend der globalen Finanzkrise 2007/2008. 
  • Wegbrechen internationaler Großgläubiger: Wichtige traditionelle Käufer wie China ziehen sich zunehmend vom US-Anleihemarkt zurück. Auch Japan, der größte ausländische Gläubiger, kämpft mit einer schwachen eigenen Währung (Yen), was die Nachfrage dämpft. Gleichzeitig konkurrieren Tech-Giganten wie Apple und Google am Anleihemarkt mit dem Staat um das Kapital der Anleger. 
  • Politische und militärische Belastungen: Die aggressive Zollpolitik der Trump-Regierung, teure Steuersenkungen und immense Kosten für geopolitische Konflikte belasten das Budget massiv. 

Warum der Anleihemarkt so gefährlich ist:

US-Staatsanleihen gelten traditionell als das Fundament und der „sichere Hafen“ des globalen Finanzsystems. Wenn Investoren das Vertrauen in die Rückzahlungsfähigkeit oder die Stabilität der USA verlieren, fordern sie immer höhere Risikoaufschläge. 

Steigen die Zinsen für US-Staatsanleihen weiter, verteuert das automatisch Kredite, Hypotheken und Firmenfinanzierungen weltweit. Führende Wirtschaftsexperten wie der deutsche Ökonom Lars Feld warnen in der Wirtschaftswoche, dass der Markt für amerikanische Staatspapiere derzeit die größte Schwachstelle der Weltwirtschaft ist und Turbulenzen hier eine Kettenreaktion auslösen könnten. 

Gibt es Gegenmaßnahmen?

Der amtierende US-Finanzminister Scott Bessent versucht derzeit intensiv, den Markt zu beruhigen – unter anderem durch gezielte Rückkäufe eigener Staatsanleihen, um den Druck von den Renditen zu nehmen. Ob diese Taktik langfristig aufgeht, hängt primär davon ab, ob die US-Regierung und der Kongress ihre Ausgabenpolitik in den Griff bekommen. Viele Analysten gehen davon aus, dass die USA letztlich versuchen werden, sich über eine anhaltend hohe Inflation schleichend zu entschulden. 

 

Hier ist ein kompakter Überblick über die wichtigsten Themen und Ereignisse in Deutschland und weltweit zum Wochenbeginn.

🇩🇪 Deutschland: Aktuelle Top-Themen

  • Sicherheitsdebatte und Russland-Politik: Nach einem vereitelten Drohnenanschlag in Leipzig bereitet die Bundesregierung nationale Abwehrmaßnahmen sowie neue EU-Sanktionen vor. Die politische Reaktion auf diese hybriden Angriffe sorgt für hitzige Debatten und Spaltungen innerhalb der Parteien im Bundestag. 
  • Politische Spannungen in Berlin: Interne Leaks im Kanzleramt unter Bundeskanzler Friedrich Merz bezüglich eines Streits zwischen Union und SPD über Steuererhöhungen (unter anderem bei Belegschaftsrabatten und Vereinen) belasten die Koalition und erzeugen neuen Druck. 
  • Landespolitik in Thüringen: Im Thüringer Landtag ist AfD-Fraktionschef Björn Höcke bereits zum zweiten Mal mit einem Misstrauensvotum gegen den amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt gescheitert. 
  • Klima und Umwelt: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) zieht Bilanz für den diesjährigen Sommer und stuft ihn als einen der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen ein. extreme Hitze, Dürre sowie schwere Hagelstürme im Süden des Landes richteten erhebliche Schäden an. 

🌍 Weltweit: Die wichtigsten Schlagzeilen

  • Naher Osten: Die geopolitischen Spannungen bleiben extrem hoch; die US-Streitkräfte haben erneut Ziele im Iran angegriffen. Berichte über die wirtschaftlichen Folgen warnen vor massiven globalen Auswirkungen und einer möglichen langfristigen Deflationsgefahr durch Überinvestitionen in Rüstung und Energie bis 2030.
  • Wirtschaft und Zölle: Die US-Zollpolitik (Zölle von bis zu 12,5 % auf 60 Länder, inklusive der EU) sorgt international weiterhin für Anpassungsdruck. Frankreich geht unterdessen mit einem neuen Gesetz gezielt gegen ultra-schnelle Modeanbieter ("Ultra Fast Fashion") wie Temu und Shein vor.
  • Naturkatastrophen & Unwetter: Schwere Sturzfluten im Himalaya (Nepal) haben Regionen verwüstet. Auch in den USA meldet der Grand Canyon nach Sturzfluten Todesopfer und Vermisste.

30. August 2026

Die wichtigsten Meldungen in Deutschland und der Welt am Sonntag, den 30. August 2026, im Überblick:

🌍 Internationales & Konflikte

  • Ukraine-Krieg: Nahe Kiew hat ein schwerer russischer Drohnenangriff auf ein Munitionslager zu einer gewaltigen Explosion geführt. Die Ukraine meldet 37 Todesopfer und spricht von Fahrlässigkeit bei der Lagerung. Unterdessen wurde aus Russland ein Brand in einer Ölraffinerie in Jaroslawl nach einem ukrainischen Drohneneinschlag gemeldet. 
  • Blockade im Persischen Golf: Infolge anhaltender Spannungen im Iran-Krieg und einer Blockade der Straße von Hormus stecken weiterhin rund 400 Schiffe fest, was weltweit Sorgen über Lieferketten schürt. 
  • Westjordanland: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die jüngste Siedlergewalt gegen Palästinenser ungewöhnlich scharf verurteilt. Auslöser war ein Angriff auf das Haus eines palästinensischen US-Bürgers. 
  • Militär-Umbau in Nordkorea: Machthaber Kim Jong Un hat den Verteidigungsminister entlassen und baut die Militärspitze des Landes um. 

🚨 Katastrophen & Unglücke

  • Sturzflut im Himalaya: Nach verheerenden Schlammlawinen und Sturzfluten in Nepal und Tibet ist die Zahl der bestätigten Toten auf 750 gestiegen. Die Suche nach Vermissten wird durch schlechtes Wetter erschwert; zudem gibt es Unklarheiten über die Zahl der vermissten Ausländer. 
  • Schüsse in der Schweiz: Bei einer Techno-Open-Air-Party mit rund 3.500 Besuchern im Schweizer Kanton Aargau fielen in der Nacht Schüsse. Ein Mensch wurde getötet, fünf weitere teils schwer verletzt. Die Polizei ermittelt mit einem Großaufgebot. 
  • EU-Referendum in Island: Bei der Volksabstimmung über die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen zeichnet sich ein extrem enges Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Die Auszählung zeigt ein ständiges Wechselspiel zwischen dem Ja- und Nein-Lager.
  • Trauer in Norwegen: Nach dem Tod von König Harald V. erweisen Scharen von Menschen dem Monarchen die letzte Ehre. Im Osloer Rathaus liegen Kondolenzbücher für die Öffentlichkeit aus.
  • Debatte in Deutschland: Ex-Kanzlerin Angela Merkel hat sich vor den anstehenden Landtagswahlen besorgt über den Aufstieg der extremen Rechten geäußert und die Bürger dazu aufgerufen, aktiv für die Demokratie zu kämpfen. 
  • Fußball-Bundesliga: Der 1. Spieltag der neuen Saison sorgt direkt für Überraschungen. Während Borussia Dortmund sein Auftaktspiel gegen den HSV gewann, leistete sich der amtierende Meister Bayer Leverkusen eine Blamage und verlor gegen den Aufsteiger SV Elversberg.
  • Radsport: Bei der Vuelta a España gab es einen dramatischen Rückschlag für den Top-Favoriten: Tadej Pogačar stürzte schwer, verletzte sich heftig an der Schulter und musste das Rennen vorzeitig aufgeben. 

29. August 2026

Am heutigen Samstag, den 29. August 2026, bewegen mehrere große Ereignisse Deutschland und die Welt: 

🌍 Internationale Top-Themen

  • Abschied von König Harald V.: Nach dem Tod des 89-jährigen norwegischen Monarchen tragen sich zehntausende Menschen in Kondolenzbücher auf dem offiziellen Portal ein oder legen Blumen in Oslo nieder. Sein Sohn hat als König Haakon VIII. die Nachfolge angetreten.
  • Katastrophe im Himalaja: Nach einer verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet suchen Rettungskräfte unter extremen Wetterbedingungen weiter nach Hunderten vermissten. Unter den Vermissten sind auch mindestens acht Deutsche. Die Zahl der bestätigten Toten ist auf über 670 gestiegen. 
  • EU-Referendum in Island: Die isländische Bevölkerung stimmt heute darüber ab, ob das Land die eingefrorenen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union wieder aufnehmen soll. 
  • Unruhen in Niger: Aus der Hauptstadt Niamey werden schwere Kämpfe und Explosionen gemeldet, Sicherheitskräfte sind im Großeinsatz. 
  • Ukraine-Krieg: Kiew meldet einen schweren ukrainischen Drohnenangriff auf ein russisches Munitionslager nahe der Hauptstadt, bei dem laut korrigierten Angaben mindestens 37 Menschen starben. Russland meldete wiederum Verletzte im Raum Rostow durch ukrainische Drohnen. 

🇩🇪 Deutschland im Fokus

  • Klausurtagung der Regierungsfraktionen: Die Fraktionsspitzen von Union und SPD tagen in Münster, um den Fahrplan nach der Sommerpause festzulegen. Bundeskanzler Friedrich Merz plädiert dabei unter anderem für Übergangsfristen bei der geplanten Rentenreform.
  • Ermittlungen wegen Rechtsextremismus: Die Staatsanwaltschaft Halle ließ am Morgen Durchsuchungen in mehreren Bundesländern durchführen. Es besteht der Verdacht, dass die verbotene rechtsextremistische Gruppierung „Artgemeinschaft“ im Untergrund fortbesteht.
  • Schul-Tragödie in Brandenburg: Nach der Gewalttat mit zwei Toten an einer Schule in Gosen-Neu Zittau am Freitag wurde heute für den mutmaßlichen Täter die Untersuchungshaft angeordnet.
  • Taliban-Personal in Berlin: Die Taliban-Regierung in Afghanistan hat ein Team nach Deutschland entsandt, um vorübergehend konsularische Aufgaben in Berlin zu übernehmen. 

⚽ Sport

  • Bundesliga-Auftakt: Am 1. Spieltag der neuen Saison gab der FC Bayern München gestern Abend mit einem 5:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart eine sportliche Machtdemonstration ab. In den heutigen Nachmittagsspielen feierte unter anderem RB Leipzig einen 3:0-Erfolg gegen Gladbach, während Eintracht Frankfurt mit 3:1 bei Union Berlin gewann.
  • Hockey-Knall: Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat sich überraschend von Damen-Bundestrainerin Alyson Schopman getrennt, nachdem das Team bei der Weltmeisterschaft den sechsten Platz belegte.

Hier sind die wichtigsten aktuellen Schlagzeilen und Nachrichten vom heutigen Samstag, dem 29. August 2026:

🌍 Internationale Nachrichten

  • Katastrophe im Himalaya: Nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal und Tibet ist die Zahl der Toten auf über 600 gestiegen. Mehr als 2.500 Menschen werden weiterhin vermisst, während die Rettungsarbeiten unter Hochdruck laufen. 
  • EU-Referendum in Island: Vor dem mit Spannung erwarteten Referendum über die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen blickt Brüssel hoffnungsvoll nach Reykjavik. Analysten zufolge treiben auch geopolitische Faktoren und die Politik der USA viele Isländer in Richtung EU. 

🇩🇪 Deutschland & Wirtschaft

  • Reallohnentwicklung: Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung steigen die Löhne in Deutschland derzeit statistisch gesehen stärker als die Inflation. 
  • Politische Reformpläne: Nach der Sommerpause schwört die Bundesregierung das Kabinett auf ein höheres Tempo bei Wirtschafts- und Beschäftigungsreformen ein. 

🌤️ Wetter & Lokales

  • Wetterumschwung: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet einen spürbaren Temperatursturz. Es wird deutlich kühler und windig, auf den Schwarzwaldgipfeln sind sogar Sturmböen möglich. 

Aktuelle Lage im Himalaya-Gebiet zwischen Nepal und der Region        Tibet ( China)

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya-Gebiet, die am Mittwochabend (26. August 2026) die Grenzregion zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet (China) traf, ist die Lage weiterhin kritisch und unübersichtlich. 

Hier ist der aktuelle Überblick (Stand: 29. August 2026):

Opferzahlen und Vermisste

  • Bestätigte Todesopfer: Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf mehr als 630 gestiegen (davon mindestens 626 in Nepal und mehrere Opfer auf tibetischer Seite). 
  • Vermisste: Es wird ein massiver Anstieg der Vermisstenzahlen gemeldet. Mittlerweile gelten fast 3.000 Menschen als vermisst. Unter ihnen befindet sich auch eine niedrige zweistellige Zahl deutscher Staatsangehöriger sowie eine größere Gruppe indischer Pilger. 
  • Rettungserfolge: Bisher konnten mehr als 117 ausländische Touristen gerettet werden, darunter auch eine vierköpfige deutsche Familie. 

Lage im Katastrophengebiet

  • Schlamm und Trümmer: Enorme Schlammmassen, die durch die Sturzflut abgelagert wurden, erschweren die Rettungsarbeiten massiv. In Orten wie Temure, Syabrubesi und Mailung ist der Untergrund so instabil, dass Rettungshubschrauber kaum landen oder starten können. 
  • Zerstörte Infrastruktur: Mehr als 40 Brücken und über 40 Kilometer Straßen wurden vollständig zerstört. Ganze Siedlungen entlang der Flüsse wurden schlicht weggeschwemmt. Auch Wasserkraftanlagen und das Grenzgebäude zwischen China und Nepal wurden vernichtet. 
  • Gefährliche Stauseen: Am Freitag mussten die Rettungsarbeiten stundenlang unterbrochen werden, da sich hinter Geröll- und Eismassen neue Stauseen gebildet hatten, die überzulaufen drohten. Die Behörden gaben jedoch an, diese Risiken vorerst unter Kontrolle gebracht zu haben. Dennoch bleibt die Angst vor einer zweiten Flutwelle groß, da für die kommenden Tage weitere Regenfälle und Gewitter vorhergesagt sind. 

Internationale Hilfe und Informationspolitik

  • Internationale Hilfe: Nepal hat das Ausland offiziell um spezialisierte Hilfe gebeten, insbesondere für die Bergung von Menschen, die in Tunneln eingeschlossen sind, sowie für die Identifizierung von Toten. Auch Behelfsbrücken aus Indien und China wurden angefordert. Bundeskanzler Friedrich Merz drückte den betroffenen Ländern sein Beileid aus und kündigte deutsche Unterstützung an. 
  • Informationskontrolle in China: Während in Nepal transparent berichtet wird, halten die chinesischen Staatsmedien die offiziellen Opferzahlen in Tibet weiterhin im einstelligen Bereich. Unabhängige Berichte und Drohnenaufnahmen deuten jedoch darauf hin, dass auch auf der chinesischen Seite der Grenze immense Schäden entstanden sind und über 550 Menschen vermisst werden. 

Ursache der Katastrophe

Fachleute vermuten einen massiven Berg- und Gletscherabbruch am Mittwochmorgen. Die herabstürzenden Massen blockierten zunächst einen Fluss (den Lhende Khola), wodurch sich in kürzester Zeit ein natürlicher See aus Eis, Wasser und Geröll staute. Als dieser Damm brach, raste die schlammige Sturzflut mit extremer Wucht in die Täler und überraschte die Menschen ohne Vorwarnung. 

Lage durch Tornado in Frankreich 

Für den aktuellen Tornado im August 2026 in Frankreich liegt noch keine genaue offizielle Gesamtschadensumme in Euro vor. Das genaue finanzielle Ausmaß der Zerstörung wird von den Behörden derzeit noch ermittelt. [

Die bisher bekannten materiellen und personellen Schäden in der am schwersten betroffenen Gemeinde Pomas (Département Aude) im Süden Frankreichs umfassen:

  • Beschädigte Gebäude: Zwischen 300 und hunderte Häuser wurden vor allem an den Dächern stark beschädigt. 
  • Verletzte: Je nach Behördenangabe wurden zwischen 39 und 41 Menschen verletzt. 
  • Infrastruktur: Rund 2.800 bis 3.000 Haushalte verloren zeitweise die Stromversorgung, und zahlreiche Straßen wurden durch umgestürzte Äste und Trümmer blockiert. 
  • Flugverkehr: Das Unwetter führte landesweit zu erheblichen Verzögerungen und Störungen im Flugverkehr, unter anderem in Nizza, Bordeaux, Marseille, Toulouse und an den Pariser Flughäfen.

Unwetter in Baden-Württemberg und in der Schweiz 

Ein außergewöhnlich heftiges Unwetter hat am Freitag, den 28. August 2026, schwere Schäden in Baden-Württemberg (insbesondere in der Bodenseeregion) sowie im Nordwesten der Schweiz angerichtet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stufte den Sturm, bei dem Orkanböen von bis zu 143 km/h gemessen wurden und Hagelkörner mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser fielen, als meteorologisch extrem und außergewöhnlich ein. [

Die Situation in Baden-Württemberg

Besonders schwer traf die Gewitterfront den Kreis Konstanz und dort vor allem den Singener Stadtteil Bohlingen

  • Schwere Gebäudeschäden: Allein in Bohlingen wurden durch die enormen Sturmböen die Dächer von rund 100 Häusern abgedeckt oder beschädigt. Die Feuerwehr zählte in dem Stadtteil über 200 Einsatzstellen; der Ortsteil musste zeitweise komplett für den Verkehr gesperrt werden. 
  • Verkehrschaos: Unzählige umgestürzte Bäume blockierten wichtige Straßen. Auch der Schienenverkehr kam teilweise zum Erliegen: Die Bahnstrecken zwischen Singen, Radolfzell und Konstanz (nachdem eine Oberleitung auf die Gleise stürzte) sowie die Verbindung von Singen ins schweizerische Schaffhausen (Kollision eines Zuges mit einem Baum) wurden gesperrt. 
  • Weitere Regionen: Auch in den Landkreisen Reutlingen, Ludwigsburg und in Überlingen sorgte Starkregen für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. In Bad Urach zerstörte schwerer Hagel zahlreiche Fenterscheiben. Nach aktuellen Angaben der Rettungskräfte gab es glücklicherweise keine Verletzten. 

Die Lage in der Schweiz

Die heftige Gewitterfront zog parallel über den Nordwesten der Schweiz und hinterließ auch dort eine Spur der Verwüstung. 

  • Flugverkehr stark beeinträchtigt: Am Flughafen Zürich mussten aufgrund des Unwetters mehr als zwei Dutzend Flüge gestrichen werden. Die Fluggesellschaft Swiss meldete, dass über 3.000 Reisende von den Ausfällen betroffen waren. [
  • Sachschäden & Infrastruktur: In den Kantonen Aargau, Zürich und Schaffhausen knickten Strommasten um, LKWs wurden von den Böen erfasst und Hausfassaden durch den Hagel demoliert. Auch hier kam es zu spürbaren Störungen im regionalen Bahnverkehr. 

Die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gemeinden laufen auf Hochtouren, werden laut Angaben der Einsatzkräfte vor Ort jedoch voraussichtlich noch einige Tage in Anspruch nehmen. 

28. August 2026

Hier ist Ihr kompakter Überblick über die wichtigsten Kurznachrichten am heutigen Freitag, den 28. August 2026: 

🌍 Internationales & Katastrophen

  • Katastrophe im Himalaya: Nach verheerenden Sturzfluten und Erdrutschen in Nepal ist die Zahl der Toten massiv gestiegen. Retter suchen verzweifelt nach rund 1.400 Vermissten, unter denen sich auch mehrere deutsche Staatsbürger befinden. Mittlerweile mussten Bergungsarbeiten wegen der Gefahr eines Dammbruchs aufgestauter Seen zeitweise gestoppt werden.
  • Trauer in Norwegen: Europa hat seinen ältesten Monarchen verloren – König Harald von Norwegen ist im Alter von 89 Jahren verstorben. 

🇩🇪 Politik & Inland

  • Schulklausur der Fraktionsspitzen: In Münster geht heute die zweitägige Klausurtagung der Fraktionsvorstände von Union und SPD zu Ende. Kanzler Friedrich Merz signalisierte dabei Bereitschaft für Übergangszeiten bei der geplanten Reform zur Rente mit 63. Zudem nannte er den aktuellen EU-Finanzrahmen „schlicht unbezahlbar“. 
  • Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Elf Tage vor der dortigen Landtagswahl sorgt die starke Position der AfD in den Umfragen für heftige Debatten. Als Zeichen des Protests gegen Rassismus schlossen heute zahlreiche migrantische Inhaber in Magdeburg für mehrere Stunden ihre Geschäfte. 
  • Schuldrama in Brandenburg: Nach dem Amokalarm an einer Schule in Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree), bei dem am Vortag zwei Menschen getötet wurden, laufen die Ermittlungen gegen einen festgenommenen 19-jährigen Tatverdächtigen auf Hochtouren. 

📉 Wirtschaft & Arbeitsmarkt

  • Arbeitsmarktdaten: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August saisonüblich leicht gestiegen. 
  • Börsen-Aufwind: Der DAX zeigt sich heute freundlich und notiert im Bereich von 26.367 Punkten. Auch der Goldpreis setzt seinen rasanten Höhenflug der letzten Tage fort. 
  • Flucht von Milliarden-Betrüger: Der verurteilte Windkraft-Betrüger Hendrik Holt ist aus dem offenen Vollzug geflohen. Ein via Instagram abgesetzter Post mit Grüßen aus Moskau wirft derzeit Rätsel auf. 

⚽ Sport

  • Champions League: Die Auslosung bescherte den deutschen Clubs gemischte Gefühle. Während Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart gegen Inter Mailand ran müssen, erwischte der FC Bayern München echtes Losglück. 
  • Transfermarkt: Nationalspieler Leon Goretzka verlässt die Bundesliga und wechselt mit sofortiger Wirkung in die englische Premier League zu Aston Villa.