Es fehlen dringend Sozialwohnungen

"Die Bundesregierung hat verschlafen"

Stand: 18. Oktober 2026

Die Lage beim Bau von Sozialwohnungen in Deutschland ist im Herbst 2026 extrem angespannt. Laut aktuellen Daten des Pestel-Instituts und dem aktuellen Mietenreport des Deutschen Mieterbunds fehlen bundesweit rund 1,4 Millionen bezahlbare Wohnungen. Der Bestand an echten Sozialwohnungen hat mit rund 1,03 Millionen Wohnungen einen historischen Tiefstand erreicht. Obwohl die Bundesregierung die finanziellen Mittel aufgestockt hat, schrumpft das Angebot für Bedürftige und Geringverdiener kontinuierlich weiter, da deutlich mehr Wohnungen aus der Preisbindung herausfallen, als neue gebaut werden. 

Die aktuellen Kernprobleme im Überblick

  • Negativ-Saldo bei der Sozialbindung: Im vergangenen Erfassungszeitraum wurden zwar rund 27.000 Sozialwohnungen neu gebaut, zeitgleich fielen jedoch über 57.000 Wohnungen aus der gesetzlichen Preisbindung. Netto gehen so Jahr für Jahr etwa 20.000 bis 30.000 Sozialwohnungen verloren. 
  • Dramatischer Einbruch beim Gesamtneubau: Statt der von der Politik angestrebten 400.000 Wohnungen pro Jahr prognostiziert das ifo Institut für das Gesamtjahr 2026 nur noch rund 185.000 fertiggestellte Wohnungen – der niedrigste Stand seit über zehn Jahren. 
  • Hohe Hürden für Bauherren: Extrem gestiegene Baukosten (oft weit über 4.600 Euro pro Quadratmeter reine Baukosten) und dauerhaft hohe Zinsen hindern Genossenschaften und private Investoren daran, bezahlbare Mietprojekte zu realisieren. 

Reaktionen und politische Maßnahmen

Bereich Aktueller Stand & Geplante Maßnahmen
Finanzielle Förderung Für das Jahr 2026 stellt der Bund 2,6 Milliarden Euro bereit; im Haushaltsentwurf für 2027 soll dieser Posten auf 3,3 Milliarden Euro aufgestockt werden.
Forderungen der Verbände Die IG BAU fordert ein Sondervermögen und mindestens 13,5 Milliarden Euro jährlich von Bund und Ländern, um den Bestand bis 2030 wieder auf zwei Millionen Sozialwohnungen zu verdoppeln.
Neue Bau-Standards Bundesländer wie Schleswig-Holstein erproben das „Erleichterte Bauen“ (Gebäudetyp E), bei dem durch den Verzicht auf teure Extras die Baukosten unter 3.500 Euro pro Quadratmeter gedrückt werden.

 

Es fehlen dringend Sozialwohnungen

Stand: September 2026

Nicht jeder befindet sich auf der Sonnenseite des Lebens.

Es gibt viele Gründe, warum das so ist, und die meisten wissen das auch.

Meistens sind davon Geringverdiener, arbeitslose, erwerbsunfähige, Bürgergeldempfänger, vom Schicksal getroffene und einige mehr davon betroffen.

Milliarden Euro werden jährlich aus dem Fenster geworfen oder wandern indirekt zweckentfremdet in andere Länder.

Aber was ist mit dem deutschen Volk bzw. allen Mitbürgern?

Warum werden diese von der Politik vergessen?

In Deutschland sind rund 13,3 Millionen Menschen (16,1 % der Bevölkerung) von relativer Armut bedroht.

19,5 % der Menschen ab 65 Jahren sind in Deutschland von Armut betroffen.

Da kann man nur sagen ... armes Deutschland. 😇

In Deutschland fehlen aktuell rund 1,4 Millionen bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen. Laut dem aktuellen „Sozialen Wohn-Monitor“ des Pestel-Instituts und dem Mietenreport des Deutschen Mieterbunds hat der Wohnungsmangel damit ein historisches Rekordniveau erreicht. 

Die Situation im Überblick

  • Aktueller Bestand: In ganz Deutschland gibt es nur noch rund 1 Million Sozialwohnungen. Zum Vergleich: Vor rund zehn Jahren waren es noch etwa 25 Prozent mehr. 
  • Das offizielle Ziel: Das Bündnis „Soziales Wohnen“ und der Deutsche Mieterbund fordern, den Bestand dringend auf mindestens 2 Millionen Sozialwohnungen zu verdoppeln. Rechnet man den akuten Fehlbedarf ein, müssten sofort weit über 900.000 neue Sozialwohnungen entstehen. 
  • Die Berechtigung: Der Bedarf ist riesig, da etwa die Hälfte der rund 23 Millionen Mieterhaushalte in Deutschland theoretisch Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) hat. 

Warum schrumpft der Bestand?

Das Hauptproblem ist die sogenannte auslaufende Sozialbindung. Wohnungen werden in Deutschland meist für 15 bis 40 Jahre als Sozialwohnungen gefördert. Nach dieser Frist fallen sie aus der Preisbindung und können auf dem freien Markt normal vermietet werden. Da seit Jahren deutlich mehr Wohnungen aus der Bindung fallen als neu gebaut werden, schrumpft der Gesamtbestand kontinuierlich. Zudem stagniert der Neubau wegen hoher Baukosten und einer bürokratischen Förderpraxis. 

Möchten Sie wissen, wie sich dieser Mangel auf ein bestimmtes Bundesland auswirkt, oder interessieren Sie die genauen Forderungen zur Lösung der Krise?