Unsere 16 Bundesländer in Hessen

"Die Kurznachrichten aus den Bundesländern"

Stand: 23. Oktober 2026, 18.00 Uhr

Der Abend des 23. Oktober 2026 bringt eine aufgeheizte politische Debatte über den Länderfinanzausgleich sowie wachsende Sorgen in der Wirtschaft. Während ein massives Sturmtief auf Deutschland zusteuert, dominieren wirtschaftliche Verteilungs- und Strukturfragen das Geschehen in den Ländern. 


🏛️ Top-Themen in Politik & Bundesländern

  • Söders „Extremismusklausel“ sorgt für bundesweiten Eklat: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert, Bundesländern mit einer Regierungsbeteiligung der AfD (wie nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt) oder der Linken (wie in Berlin oder Bremen) Gelder aus dem Länderfinanzausgleich zu streichen.
  • Gegenwind: Das Bundesfinanzministerium unter Lars Klingbeil (SPD) wies den Vorstoß als rechtlich nicht zielführend zurück. Auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) verurteilte die Pläne scharf. 
  • CSU-Parteitag in Bayern: In München hat der zweitägige CSU-Parteitag begonnen. Im Fokus stehen Grundsatzreden zur Abgrenzung von AfD und Linken sowie Spekulationen um Ilse Aigner als mögliche nächste Bundespräsidentin. 
  • Haushaltsstreit in Berlin: Nach der jüngsten Steuerschätzung fordert die Union, die Mehreinnahmen zur Schuldentilgung im Rahmen der Schuldenbremse zu nutzen. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht daher vorerst keinen Spielraum für die von den Ländern geforderte Stromsteuersenkung. 


📉 Wirtschaft & Energie

  • Brandbrief der Küstenländer: Acht Ministerpräsidenten (u.a. aus Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) warnten Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in einem Brandbrief vor einem fatalen Einbruch der Offshore-Windkraft. Ohne Gesetzeskorrekturen drohe der Verlust von rund 23.000 Arbeitsplätzen. 
  • Reiche will Raffinerien sichern: Wirtschaftsministerin Reiche betonte am Morgen die strategische Bedeutung deutscher Raffineriestandorte, sieht sich zeitgleich jedoch erheblichem Druck von Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) bezüglich eines Spritpreisdeckels ausgesetzt. 
  • Streikgefahr bei VW: In Niedersachsen spitzt sich das Ringen um den harten Sparkurs bei Volkswagen zu; Gewerkschaften drohen unverhohlen mit Streiks. 
  • Größter Batteriespeicher in Alfeld eröffnet: Fachleute weihten in Niedersachsen Deutschlands größten Batteriespeicher ein, der künftig überschüssigen Wind- und Sonnenstrom puffern soll. 


⚡ Eilmeldungen & Regionale Kurznachrichten

  • ⚠️ Unwetter-Warnung für den Westen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den heutigen Freitagabend und die Nacht vor schweren Herbststürmen ("Luise" und "Manja") mit Böen von über 100 km/h in West- und Zentraldeutschland (insbesondere Hessen und Nordrhein-Westfalen).
  • 🚢 Schiffsunglück in Mecklenburg-Vorpommern: Im Rostocker Hafen ist das 34 Meter lange historische Holzschiff Maranatha gesunken. Die Feuerwehr bekämpft ausgetretenes Öl mit Ölsperren.
  • 🚨 Festnahme in Hessen: Nach dem Fund einer Frauenleiche mit 19 Messerstichen in Marburg wurde der 42-jährige Ex-Partner wegen Mordverdachts festgenommen.
  • ✈️ Flughafen BER unter Druck: Der Flughafen Berlin-Brandenburg kämpft weiterhin mit massiven wirtschaftlichen Problemen.

Am heutigen Abend des 23. Oktober 2026 bestimmen die andauernde Debatte um die Stromsteuersenkung, der CSU-Parteitag in München sowie wegweisende Entwicklungen in der deutschen Hightech- und Cybersicherheitslandschaft die Schlagzeilen. Während die Bundesregierung Investoren anlocken will, fordert die Zivilgesellschaft nach den jüngsten politischen Verschiebungen in den Bundesländern klare Antworten. 


🏛️ Bundespolitik & Finanzen

  • Haushaltsstreit um Stromsteuer verschärft sich: Trotz steigender Steuereinnahmen sieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) aufgrund der restriktiven Vorgaben der Schuldenbremse „keine neuen finanziellen Spielräume“ für die von den Bundesländern vehement geforderte flächendeckende Senkung der Stromsteuer. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betont zwar, dass die Bundesregierung weiter an dem Ziel festhalte, die Steuer auf das europäische Mindestmaß zu senken, das Vorhaben stehe jedoch unter einem strikten Finanzierungsvorbehalt. Die Grünen wiesen Klingbeils Argumentation am Freitag als Ausrede zurück und forderten die sofortige Entlastung der Bürger. 
  • Merz pocht auf Hightech-Agenda: Bei einem Termin am Freitag stellte Bundeskanzler Friedrich Merz die strategische Bedeutung der heimischen Mikroelektronik und Halbleiter-Entwicklung heraus, die als Kernbestandteil der bundespolitischer Zukunftsausrichtung forciert werden soll. 
  • Neuer Arbeitsminister im Amt: Nach den jüngsten personellen Rochaden der Vormonate leitet nun Alexander Schweitzer das Bundesarbeitsministerium, während in der SPD-Führung nach den Ankündigungen von Lars Klingbeil tiefgreifende Neuwahlen vorbereitet werden. 


🌐 Allgemeine Nachrichten & Wirtschaft

  • Großangelegte Investorenkonferenz: Um eine massive Investitionslücke von geschätzten 420 Milliarden Euro zu schließen, hat das gesamte Bundeskabinett eine hochkarätig besetzte Konferenz initiiert. Im Fokus steht das Ziel, internationale Geldgeber wieder verstärkt für den Standort Deutschland zu umwerben und bürokratische Hürden abzubauen. 
  • DIHK und HDE fordern Schutz vor Drittstaaten-Plattformen: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Handelsverband Deutschland (HDE) haben ein 10-Punkte-Programm vorgelegt. Sie fordern unter anderem schärfere Kontrollen in Logistikzentren und den verstärkten Einsatz digitaler Meldestellen, um gravierende Wettbewerbsverzerrungen durch Billiganbieter aus Nicht-EU-Staaten einzudämmen. 
  • Ransomware-Großangriff aufgedeckt: In einer gemeinsamen Ermittlung mit dem FBI und dem Secret Service meldet das LKA Rheinland-Pfalz gravierende Schäden durch die Cybergruppe „SafePay“. Mindestens 600 Unternehmen und kritische Infrastrukturen wurden Opfer von Systemverschlüsselungen und Erpressungen, wobei auch Unternehmen in Deutschland stark betroffen sind.


🗺️ Entwicklungen in den 16 Bundesländern

  • Bayern: In München wurde der zweitägige CSU-Parteitag eröffnet. Parteichef Markus Söder nutzte seine Grundsatzrede für eine scharfe Abgrenzung nach rechts und rief die AfD-Spitze formal dazu auf, rechtsextreme Kräfte konsequent auszuschließen. Gleichzeitig beschloss die CSU verbindliche Unvereinbarkeitsbeschlüsse für Koalitionen mit der AfD und der Linkspartei. Zudem verdichten sich die parteiinternen Signale, dass Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Kandidatin für das Amt der nächsten Bundespräsidentin aufgebaut werden soll.
  • Sachsen-Anhalt: Wochen nach dem historischen Wahlsieg der AfD (43,8 %) ohne absolute Mehrheit verharren die Regierungsverhandlungen im Patt, da alle übrigen Parteien eine Zusammenarbeit ablehnen. Für Aufsehen sorgt Landtagspräsident Tobias Rausch (AfD): Er signalisierte am Freitag die Bereitschaft, seinen parallelen Posten als AfD-Generalsekretär abzugeben, um die parteipolitische Neutralität seines Parlamentsamtes zu wahren. Parallel formiert sich in der Zivilgesellschaft breiter Widerstand, um demokratische Schutzstrukturen im Land zu organisieren.
  • Niedersachsen: Die anhaltenden Sparpläne und drohenden Werksschließungen beim Automobilriesen Volkswagen sorgen für massive Unruhe in der Belegschaft und führen zu ersten konkreten Vorbereitungen für flächendeckende Arbeitskämpfe im Land.
  • Berlin: Nach dem Wahlsieg der Linken im Land wächst der Druck auf die städtische Infrastruktur. Die neue politische Realität hat unter anderem dazu geführt, dass Berlins ambitionierte Olympiabewerbung aufgrund mangelnder parlamentarischer Unterstützung und geänderter Prioritäten bei den Sportstättenzuschüssen de facto gescheitert ist.
  • Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen & Co.: Der von allen 16 Ministerpräsidenten geschlossene, überparteiliche Pakt zur Strompreis-Entlastung erhöht den Druck aus den Bundesländern auf Berlin massiv. Unabhängig von Parteigrenzen fordern die Landesregierungen eine sofortige steuerliche Entlastung für Bürger und den Mittelstand.

 

Unsere 16 Bundesländer in Hessen

"Die Kurznachrichten aus den Bundesländern"

Stand: 23. Oktober 2026, 12.00 Uhr

Hier ist die kompakte Übersicht der wichtigsten regionalen Top-Themen am heutigen Freitag, den 23. Oktober 2026 aus allen 16 Bundesländern:


🏛️ Debatte um den Länderfinanzausgleich (Länderübergreifend)

Ein dominierendes politisches Thema betrifft direkt die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Berlin und Sachsen-Anhalt: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine „Extremismusklausel“, um Geberländer vor Zahlungen an Länder zu schützen, die von der AfD oder der Linkspartei regiert werden. Hessen signalisiert Unterstützung, während Baden-Württemberg (unter Ministerpräsident Cem Özdemir) den Vorschlag prüfen will, betont aber das Grundgesetz als Kompass. Der Bürgermeister von Bremen stellt sich strikt dagegen. 


🍁 Der Länderüberblick von Nord nach Süd

  • Baden-Württemberg: Das Traditions-Maschinenbauunternehmen Vollmer hat Insolvenz angemeldet, wovon 450 Mitarbeiter betroffen sind. Parallel haben ver.di-Streiks im Ortenaukreis und Lörrach den Busverkehr lahmgelegt. Zudem will Ministerpräsident Cem Özdemir aus Sicherheitsgründen in die Dienstvilla am Schloss Solitude ziehen.
  • Bayern: Dämpfer für die Staatskasse. Während die gesamtstaatliche Steuerschätzung positiv ausfällt, muss der Freistaat seine Prognose für 2026 wegen schwacher Grunderwerb- und Erbschaftssteuern um 300 Millionen Euro nach unten korrigieren – bei den Kommunen herrscht dank starker Gewerbesteuern hingegen Hoffnung.
  • Berlin: Im Fokus steht die schwierige Regierungsbildung sowie die Kritik am Finanzausgleich, da die Hauptstadt weiterhin der größte Nehmer im Länderkreis bleibt.
  • Brandenburg: Hier bereitet man sich wie in den anderen östlichen Bundesländern auf den anstehenden Reformationstag am 31. Oktober vor, der dort im Gegensatz zum Süden ein gesetzlicher Feiertag ist.
  • Bremen: Bürgermeister Andreas Bovenschulte übergab turnusgemäß die Bundesratspräsidentschaft an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst.
  • Hamburg: Die Hansestadt verzeichnet im Zuge des bundesweiten Sturmtiefs erhöhte Bereitschaftsdienste an den Küsten und im Hafenbereich aufgrund erster schwerer Herbstböen.
  • Hessen: Im Frankfurter Palmengarten sorgt die Nachricht über den Abschuss zahlreicher Wildgänse im Sommer wegen aggressiver Überpopulation und Hygienemängeln für anhaltende Diskussionen.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig fordert im Bund vehement die schnelle Umsetzung eines bundesweiten „Spritpreisdeckels“, um die Wirtschaft im ländlichen Raum zu entlasten.
  • Niedersachsen: Die Automobilkrise spitzt sich zu. Im Vorfeld des VW-Krisengipfels mahnt Wirtschaftsminister Olaf Lies, die Dimensionen des drohenden Stellenabbaus in Wolfsburg keinesfalls zu unterschätzen.
  • unterschätzen.
  • Nordrhein-Westfalen: Das Innenministerium muss rund 27 Millionen Jodtabletten entsorgen, da deren Haltbarkeit nach 10 Jahren abgelaufen ist – der Schutzbedarf sei dank abgeschalteter AKWs inzwischen geringer. Zudem feiert die weltgrößte Brettspielmesse SPIEL in Essen mit über 81.000 Quadratmetern einen historischen Flächenrekord.
  • Rheinland-Pfalz: Die Weinregionen melden nach den wechselhaften Wetterkapriolen des Spätsommers eine arbeitsintensive, aber qualitativ vielversprechende Hauptlese.
  • Saarland: Auch hier greifen die strikten Warnungen vor der kritischen PHP-Sicherheitslücke im Netz; IT-Dienste von Kommunen und Hochschulen wurden vorsorglich teilweise abgeschaltet.
  • Sachsen: Hier wappnen sich Sicherheitsbehörden und Polizei gemeinsam mit anderen Bundesländern für den 31. Oktober, an dem die Social-Media-Initiative „Gen Z regelt“ zu landesweiten, großflächigen Demonstrationen aufruft.
  • Sachsen-Anhalt: Die Landespolitik weist die Forderungen aus Bayern nach Kürzungen des Finanzausgleichs als unsolidarisch und populistisch zurück.
  • Schleswig-Holstein: Der erste spürbare Herbststurm sorgt an den Nordsee- und Ostseeküsten für Einschränkungen im Fährverkehr sowie vereinzelte Sperrungen wegen umgestürzter Bäume.
  • Thüringen: Der Waldumbau und die Beseitigung von Borkenkäferschäden stehen vor dem Wintereinbruch im Fokus der Forstbetriebe, um die Bestände für das kommende Jahr zu stabilisieren. 

 

Unsere 16 Bundesländer in Hessen

"Die Kurznachrichten aus den Bundesländern"

Stand: 23. Oktober 2026, 6.00 Uhr

Am frühen Morgen des 23. Oktober 2026 prägen vor allem die Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung, energie- und wirtschaftspolitische Verhandlungen der Bundesländer sowie der Auftakt des CSU-Parteitags die politische und wirtschaftliche Agenda in Deutschland. 

Hier sind die zentralen Meldungen für den Bund und die 16 Bundesländer im Überblick:


📊 Bundespolitik & Gesamtwirtschaft

  • Ergebnisse der Steuerschätzung: Die Experten prognostizieren für den Gesamtstaat (Bund, Länder und Kommunen) für das Jahr 2027 ein moderates Einnahmeplus von 10,9 Milliarden Euro mehr als noch im Mai angenommen. Bundesweit wachsen die Einnahmen jedoch nur langsam. Während die Lage im Bundeshaushalt 2027 keine neuen Lücken aufreißt, dämpft die Politik Hoffnungen auf neue finanzielle Spielräume. 
  • Krise in der Pharmaindustrie: Die deutsche Pharmabranche blickt mit Sorge auf den anhaltenden Handels- und Zollstreit mit US-Präsident Donald Trump. Laut aktuellen Prognosen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) wird für das laufende Jahr ein Produktionsrückgang von 2,2 Prozent sowie stagnierende Mitarbeiterzahlen erwartet. Neben den US-Zöllen belasten hohe gesetzliche Herstellerrabatte für die Krankenkassen den Standort Deutschland.
  • Forderungen der Bundesländer: Auf der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) haben die Länderchefs geschlossen deutliche Entlastungen für Bürger und Wirtschaft gefordert, um der schwachen konjunkturellen Dynamik im Land entgegenzuwirken. 


🏛️ Entwicklungen in den Bundesländern

Bayern

In München beginnt heute der zweitägige CSU-Parteitag. Zum Auftakt wird eine weitreichende Grundsatzrede von Parteichef Markus Söder erwartet. Wirtschaftlich meldet der Freistaat hingegen Dämpfer: Entgegen dem gesamtstaatlichen Trend muss Bayern laut Finanzminister Albert Füracker für 2026 mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro bei den Steuereinnahmen kalkulieren; spürbare Zuwächse werden erst nach 2027 erwartet. 

Baden-Württemberg & Hessen

In den wirtschaftsstarken Süd- und Westländern belasten die gestiegenen Finanzierungskosten und die schwache Industrienachfrage weiterhin den exportorientierten Mittelstand. Unternehmen drängen zunehmend auf eine verlässliche Deckelung der Netzentgelte. 

Berlin & Brandenburg

In der Bundeshauptstadt stehen neben den Haushaltsberatungen des Bundes die Umsetzung des kürzlich vereinbarten KI-Pakts mit Nvidia zur Stärkung privater Technologieinvestitionen im Fokus. Für Brandenburgs Industrie- und Gewerbestandorte bleibt die Sicherung langfristig kalkulierbarer Strompreise das dominierende Thema. 

Hamburg & Bremen

Die norddeutschen Stadtstaaten blicken mit Sorge auf den globalen Außenhandel. Die allgemeine weltwirtschaftliche Unsicherheit und veränderte Transportkosten belasten die Logistikbranchen rund um den Hamburger Hafen und die bremischen Häfen. 

Sachsen, Sachsen-Anhalt & Thüringen

  • Sachsen-Anhalt: Die landespolitische Debatte ist weiterhin von den Nachwehen der Landtagspräsidentenwahl und den veränderten Oppositionsstrukturen geprägt. 
  • Sachsen & Thüringen: Das produzierende Gewerbe und der Maschinenbau spüren die anhaltend schwache Inlandsnachfrage. Auch hier sorgen die Ergebnisse der Steuerschätzung für engen Spielraum bei den anstehenden kommunalen Finanzausgleichen. 

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein & Saarland

Der Fokus im Westen und Norden liegt primär auf der Bewältigung der hohen Energiekosten. Die im Oktober angelaufene befristete Energiesteuersenkung auf Kraftstoffe entlastet Verbraucher zwar punktuell, fängt die strukturellen Belastungen im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor jedoch laut Wirtschaftsverbänden kaum auf. 

Rheinland-Pfalz & Mecklenburg-Vorpommern

Für den Tourismus und die ländlich geprägten Wirtschaftsräume kam eine positive Nachricht der DAK-Gesundheit: Eine deutliche Mehrheit der Deutschen gibt an, sich im Urlaub gut erholt zu haben, was Dienstleistern in den Urlaubsregionen stabile Buchungszahlen beschert. Dennoch drücken die generell hohen Lebenshaltungskosten auf die private Konsumstimmung im Einzelhandel. 

 

Unsere 16 Bundesländer in Hessen

"Wer regiert in den 16 Bundesländern?"

Stand: 23. Oktober 2026

In Deutschland werden die 16 Bundesländer von unterschiedlichen Koalitionen und Regierungschefs geführt. Die folgende Übersicht zeigt den aktuellen Stand der Landesregierungen (nach den jüngsten Landtagswahlen und Regierungsbildungen im Jahr 2026): 

Die Regierungen der 16 Bundesländer verteilen sich auf verschiedene Parteien und Koalitionen:

  • Baden-Württemberg: Cem Özdemir (Grüne) führen eine Koalition aus Grüne und CDU.
  • Bayern: Markus Söder (CSU) regiert mit den Freien Wählern.
  • Berlin: Kai Wegner (CDU) führt eine Koalition aus CDU und SPD.
  • Brandenburg: Dietmar Woidke (SPD) regiert in einer Kenia-Koalition aus SPD, CDU und Grüne.
  • Bremen: Andreas Bovenschulte (SPD) führt eine rot-rot-grüne Koalition.
  • Hamburg: Peter Tschentscher (SPD) regiert mit den Grünen.
  • Hessen: Boris Rhein (CDU) führt eine Koalition mit der SPD.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Manuela Schwesig (SPD) regiert zusammen mit der Linken.
  • Niedersachsen: Olaf Lies (SPD) führt eine rot-grüne Koalition.
  • Nordrhein-Westfalen: Hendrik Wüst (CDU) regiert in einer schwarz-grünen Koalition.
  • Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder (CDU) führt eine Koalition mit der SPD.
  • Saarland: Anke Rehlinger (SPD) regiert in einer Alleinregierung.
  • Sachsen: Michael Kretschmer (CDU) führt eine Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen.
  • Sachsen-Anhalt: Sven Schulze (CDU) regiert in einer Deutschland-Koalition.
  • Schleswig-Holstein: Daniel Günther (CDU) führt eine schwarz-grüne Koalition.
  • Thüringen: Mario Voigt (CDU) regiert in einer Koalition aus CDU, BSW und SPD. 

Hinweis zu den Bezeichnungen: In den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg heißt der Regierungschef Regierender Bürgermeister (Berlin), Präsident des Senats und Bürgermeister (Bremen) oder Erster Bürgermeister (Hamburg). Die vollständigen Details sind in den referenzierten Dokumenten einsehbar. 

 

Unsere 16 Bundesländer in Hessen

"Schönheitsranking der Bundesländer"

Stand: 23. Oktober 2026

Da "Schönheit" subjektiv ist, gibt es keine offizielle staatliche Reihenfolge. Allerdings hat das große Reisemagazin Travelbook eine repräsentative Umfrage unter mehr als 25.000 Lesern durchgeführt, um das schönste Bundesland Deutschlands von Platz 1 bis Platz 16 offiziell zu küren. 

Hier ist das vollständige Ranking dieser Wahl, angeführt von Bayern auf Platz 1: 

Das Schönheits-Ranking der 16 Bundesländer

Platz Bundesland Bekannteste landschaftliche & optische Highlights
1 Bayern Alpen, Schloss Neuschwanstein, Chiemsee & Königssee, Bayerischer Wald
2 Baden-Württemberg Schwarzwald, Bodensee, Heidelberg, Schwäbische Alb
3 Schleswig-Holstein Nord- und Ostseeküste, Sylt, Wattenmeer, Holsteinische Schweiz
4 Mecklenburg-Vorpommern Kreidefelsen auf Rügen, Usedom, Mecklenburgische Seenplatte
5 Niedersachsen Lüneburger Heide, Harz, Ostfriesische Inseln
6 Rheinland-Pfalz Romantisches Rheintal, Mosel-Weinberge, Pfälzerwald
7 Sachsen Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz), Dresden
8 Hessen Taunus, Rhön, Rheingau, Edersee, Fachwerkkunst
9 Thüringen Thüringer Wald (Rennsteig), Weimar, Wartburg
10 Hamburg Speicherstadt, Alster, Elbphilharmonie, Hafenpanorama
11 Brandenburg Spreewald, Havelland, Seenreichtum rund um Potsdam
12 Nordrhein-Westfalen Eifel, Sauerland, Kölner Dom, Route der Industriekultur
13 Sachsen-Anhalt Harz (Brocken), Elb-Auen, UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg
14 Berlin Museumsinsel, Grunewald, Spree- und Seenlandschaft
15 Saarland Berühmte Saarschleife, Biosphärenreservat Bliesgau
16 Bremen Historischer Marktplatz, Schnoorviertel, maritime Meile in Bremerhaven

Warum dieses Ergebnis?

  • Der Süden dominiert die Spitze: Bayern sichert sich mit fast 29 % der Stimmen unangefochten den ersten Platz, dicht gefolgt von Baden-Württemberg. Die Kombination aus imposanten Bergen, tiefen Wäldern und weltberühmten Schlössern zieht die meisten Menschen an. 
  • Die Küsten im Aufwind: Die beiden Meeres-Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern landen dank ihrer Strände, Klippen und Inseln ebenfalls ganz weit vorne. 
  • Stadtstaaten im Nachteil: Reine Stadtstaaten wie Berlin und Bremen landen bei der Frage nach der landschaftlichen Schönheit meist auf den hinteren Plätzen, obwohl sie architektonisch und kulturell extrem viel zu bieten haben.