Aktuelle Kriege weltweit und das Weltall

Stand: 11. Oktober 2026

Die globale Sicherheitslage ist im Oktober 2026 von mehreren harten, teils miteinander verflochtenen geopolitischen Konflikten geprägt. Während im Weltall (trotz der geopolitischen Spannungen auf der Erde) auf der Internationalen Raumstation ISS weiterhin eine pragmatische, zivile Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland stattfindet, ist die Lage auf der Erde durch schwere Kriege und neue diplomatische Verwerfungen gezeichnet. 

Hier ist der aktuelle Überblick über die größten Brandherde weltweit:


1. Ukraine-Krieg (Russland gegen die Ukraine)

  • Aktuelle Lage: Der russische Angriffskrieg dauert unvermindert an. Aktuell kommt es zu schweren russischen Luftangriffen mit Drohnen, ballistischen Raketen und Gleitbomben auf die ukrainische Hauptstadt Kiew (wo großflächig der Strom ausfiel) sowie auf Saporischschja mit zahlreichen zivilen Opfern. Die Ukraine schlägt ihrerseits mit Drohnenangriffen auf russische Infrastruktur zurück und beschädigte jüngst unter anderem ein wichtiges Yandex-Rechenzentrum östlich von Moskau. 
  • Politische Eilmeldung: Ein kontroverses Diesel-Geschäft zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sorgt für ein schweres Zerwürfnis. Trump hat vereinbart, trotz bestehender internationaler Sanktionen große Mengen russischen Diesels zu kaufen, um vor den US-Midterm-Wahlen die Benzinpreise im eigenen Land zu senken. Der ukrainische Präsident Selenskyj kritisierte den Deal scharf als Schwäche; auch europäische Staaten wie Großbritannien und Deutschland verurteilten den Schritt und betonten, an den harten Russland-Sanktionen festzuhalten. Gleichzeitig fordert Trump öffentlich eine Ablösung Selenskyjs. 

2. Der Nahost- und Irankrieg (USA & Israel gegen den Iran & Verbündete)

Der regionale Konflikt im Nahen Osten hat sich zu einer direkten und massiven militärischen Konfrontation ausgeweitet: 

  • Wer gegen wen: Die USA und Israel führen intensive Angriffe gegen den Iran (Zerstörung von Raketenabschussrampen, Luftabwehr und Atomanlagen) sowie gegen dessen Verbündete, die Huthi-Miliz im Jemen und die Hisbollah im Libanon. 
  • Aktuelle Eskalation: Pro-iranische Huthi-Milizen haben Angriffe auf Flughäfen in Saudi-Arabien (unter anderem in Riad) verübt, woraufhin die Türkei und Pakistan ankündigten, Truppen zur militärischen Unterstützung Saudi-Arabiens zu entsenden. 
  • Eilmeldung zur See: Das US-Militär (Centcom) hat aktuell im Golf von Oman ein Frachtschiff unter panamaischer Flagge flugunfähig geschossen, welches versucht haben soll, eine Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen. Gleichzeitig wurde in der strategisch wichtigen Straße von Hormus ein Tanker von einem unbekannten Geschoss getroffen. 
  • Lage in Gaza: Im Gazastreifen gilt ein mühsam ausgehandelter Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zwar auf dem Papier, die Lage bleibt jedoch extrem fragil und von periodischen, gezielten Luftschlägen durchbrochen. 

3. Vergessene und schwere Bürgerkriege

Abseits der großen Schlagzeilen toben weitere verheerende Konflikte mit massiven humanitären Katastrophen:

  • Sudan (Sudanesische Armee gegen die "Rapid Support Forces" RSF): Dies ist derzeit eine der größten Hungerkrisen der Welt mit über 150.000 Toten und mehr als 12 Millionen Vertriebenen.
  • Myanmar (Militärjunta gegen demokratische Rebellen und ethnische Minderheiten): Der seit Jahren andauernde, extrem blutige Bürgerkrieg setzt sich auch 2026 fort.
  • Sahelzone / Westafrika: In Ländern wie Mali, Burkina Faso und Niger breiten sich dschihadistische Aufstände rasant aus und destabilisieren zunehmend auch die angrenzenden Küstenstaaten wie Benin und Togo. 


Was passiert im Weltall?

Entgegen den kriegerischen Auseinandersetzungen am Boden gibt es im Weltraum aktuell keinen Krieg. Obwohl Russland und die USA auf der Erde politisch und über Stellvertreter tief zerstritten sind, funktioniert die zivile Kooperation im All. Erst kürzlich erreichte wieder eine Raumkapsel mit einer gemischten Crew aus US-amerikanischen, kanadischen und russischen Astronauten die Internationale Raumstation (ISS), wo die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt wird. Die Großmächte betrachten die Raumstation nach wie vor als neutralen, geschützten Raum. 

Es existieren jedoch fortlaufend geopolitische Entwicklungen und Debatten über die zunehmende strategische und militärische Bedeutung des Weltraums. Große Mächte wie die USA, China und Russland bauen ihre Fähigkeiten zur Verteidigung oder Überwachung im Orbit kontinuierlich aus. Die wichtigsten aktuellen Themen und politischen Rahmenbedingungen im Überblick: 


Strategische Entwicklungen und Weltraumpolitik

  • Militarisierung des Weltraums: Die USA betrachten das Weltall offiziell als potenzielle Kampfzone. China und Russland intensivieren parallel ihre Anstrengungen. Experten betonen regelmäßig die Notwendigkeit von präventiver Überwachung, um zivile und militärische Satellitennetzwerke vor Cyberangriffen oder physischen Störungen zu schützen. 
  • Europas Ambitionen: Auf jüngsten Gipfeltreffen, wie dem Weltraumgipfel in Paris, debattieren europäische Regierungen verstärkt darüber, wie Europa sowohl wirtschaftlich als auch militärisch zu einer eigenständigen Großmacht im All aufsteigen kann, um unabhängiger von den USA zu werden. 
  • Weltraumsicherheit im Fokus: Einrichtungen wie das Deutsche Weltraumlagezentrum in Uedem, das gemeinsam von der Deutschen Raumfahrtagentur und dem Weltraumkommando der Bundeswehr betrieben wird, gewinnen im Zuge der globalen Spannungen zunehmend an Bedeutung für den Schutz nationaler Infrastrukturen im Orbit. 


Kooperation trotz geopolitischer Krisen

Trotz der massiven Spannungen auf der Erde – wie dem andauernden Ukraine-Krieg – läuft die wissenschaftliche Zusammenarbeit im All in bestimmten Bereichen weiter. So arbeiten die USA und Russland beim Betrieb der Internationalen Raumstation (ISS) und dem Transport von Raumfahrern nach wie vor zusammen. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

"Auf 5 von 7 Kontinenten herrscht Krieg oder schwer bewaffnete Konflikte"

Stand: 08. Oktober 2026

Auf der Erde gibt es 7 Kontinente, und auf 5 dieser Kontinente werden aktuell (Stand: 8. Oktober 2026) aktive Kriege oder schwere bewaffnete Konflikte ausgetragen. Lediglich in Australien/Ozeanien und in der Antarktis herrscht derzeit kein Krieg. Die weltweiten Konflikte haben laut Friedensforschungsinstituten und Organisationen wie dem ICRC ein historisch hohes und erschreckendes Ausmaß angenommen. 

Die betroffenen Kontinente und ihre Hauptkonflikte im Überblick:

  • Afrika: Der verheerende Bürgerkrieg im Sudan. Die langanhaltenden Kämpfe in der Demokratischen Republik Kongo. Schwere islamistische Instabilität in der Sahelzone (Mali, Burkina Faso) sowie in Somalia. 
  • Asien: Der stark eskalierte Nahostkonflikt unter Beteiligung von Israel, Gaza, dem Libanon und dem Iran. Der andauernde Bürgerkrieg in Myanmar. Grenzkonflikte und Instabilität zwischen Afghanistan und Pakistan. 
  • Europa: Der unvermindert fortschreitende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. 
  • Nordamerika (inkl. Zentralamerika und Karibik): Der weitreichende Staatskollaps und die extreme Bandengewalt in Haiti. Die langanhaltenden, kriegsähnlichen Auseinandersetzungen mit Drogenkartellen in Mexiko. 
  • Südamerika: Anhaltende interne bewaffnete Konflikte und schwere, krisenhafte Bandengewalt in Ländern wie Kolumbien und Ecuador. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

"Und diejenigen, die auf den richtigen Moment warten"

Stand: 04. Oktober 2026

Ja, es gibt auch heute noch mehrere Länder auf der Welt, die die Absicht signalisieren, andere Länder anzugreifen oder bereits aktiv Kriege führen, um Territorien zu erobern. Das Prinzip der staatlichen Souveränität wird in der aktuellen geopolitischen Lage zunehmend durch Revisionismus – das Bestreben, historische Grenzen gewaltsam neu zu ziehen – herausgefordert. 

Geopolitische Brennpunkte und Absichten lassen sich im Wesentlichen in drei Kategorien unterteilen:

1. Laufende Invasions- und Expansionskriege

  • Russland: Führt weiterhin einen großflächigen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit dem erklärten Ziel, ukrainische Gebiete dauerhaft zu annektieren und die politische Kontrolle über das Land zu erlangen. Europäische Staatschefs warnen zudem regelmäßig vor potenziellen zukünftigen Aggressionen Russlands gegenüber den baltischen Staaten oder NATO-Territorium, sollten die revisionistischen Ambitionen Moskaus in der Ukraine nicht gestoppt werden. 

2. Akute Bedrohungen und territoriale Ansprüche

  • China (Taiwan-Konflikt): Die Führung in Peking betrachtet das demokratische und de facto unabhängige Taiwan als abtrünnige Provinz. China betont fortlaufend, dass eine „Wiedervereinigung“ – wenn nötig auch mit militärischer Gewalt – eine feste Absicht der Staatsführung bleibt. Die militärischen Drohgebärden und Manöver rund um die Insel sind intensiv. 
  • Venezuela (Esequibo-Konflikt): Venezuela erhebt aggressive Ansprüche auf die rohstoffreiche Region Esequibo, die völkerrechtlich zum Nachbarland Guyana gehört. Nach einem umstrittenen Referendum und Truppenbewegungen an der Grenze bleibt das Risiko einer militärischen Eskalation zur Annexion des Gebiets real. 

3. Regionale Vormachtstellungen und Stellvertretermärkte

  • Naher Osten (Iran, Israel und Nachbarn): Hier herrscht ein anhaltender Zustand direkter und indirekter militärischer Angriffe. Während Israel militärisch gegen Netzwerke in Gaza, dem Libanon und Syrien vorgeht, drohen der Iran und seine Verbündeten (wie die Huthi-Milizen) regelmäßig mit massiven Schlägen gegen Israel. Die Absicht, den regionalen Gegner militärisch zu schwächen oder zu vernichten, bestimmt dort die Staatsräson. 
  • Nordkorea: Das Regime in Pjöngjang droht dem Nachbarn Südkorea fortlaufend mit Vernichtung und treibt sein Atom- und Raketenprogramm voran. Die Absicht eines Angriffs wird hier primär als rhetorisches und strategisches Druckmittel genutzt, die Grenze gehört jedoch zu den am stärksten militarisierten Zonen der Erde. 
  • Ostafrika (Äthiopien / Eritrea): Am Horn von Afrika schwelen gefährliche Spannungen. Insbesondere das Streben Äthiopiens nach einem dauerhaften eigenen Zugang zum Roten Meer sorgt für wachsende Befürchtungen vor einem neuen zwischenstaatlichen Konflikt mit Eritrea. 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Ära, in der zwischenstaatliche Eroberungskriege als Relikt der Vergangenheit galten, ist vorbei. Angetrieben von Nationalismus, Ressourcenknappheit und einer Schwächung der globalen Sicherheitsordnung gibt es wieder mehrere Akteure, die militärische Angriffe auf andere Staaten als legitimes Mittel ihrer Außenpolitik betrachten. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 04. Oktober 2026

Am heutigen 04. Oktober 2026 ist die globale Sicherheitslage weiterhin von mehreren schweren, teils eskalierenden Kriegen und bewaffneten Konflikten geprägt.

Die nachfolgende Übersicht fasst die wichtigsten aktuellen kriegerischen Einsätze und Brennpunkte zusammen, die das globale Geschehen an diesem Tag bestimmen: 


🌍 Die großen Hauptkriegsgebiete (Großkonflikte)

  • Ukraine-Krieg
    • Lage: Russland setzt seine intensiven Luft- und Drohnenangriffe fort. Aktuell meldete der Großraum Kyjiw Angriffe mit neuen, schnelleren Jet-Drohnen (Typen Geran-4 und -5), bei denen unter anderem die ohnehin beschädigte Südbrücke der Hauptstadt erneut getroffen wurde.
    • Aktuelle Ereignisse: In Charkiw wurden zivile Fahrzeuge von Drohnen attackiert. Die Republik Moldau meldete den Einschlag russischer Raketenteile auf eigenem Territorium und warnt vor einem Übergreifen des Krieges. Zudem reiste Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem Solidaritätsbesuch überraschend nach Kyjiw.
  • Der Nahe Osten (Irankrieg & Regionalkonflikt)
    • Irankrieg (seit Februar 2026): Nach den koordinierten Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Frühjahr hält der intensive Kriegszustand in der Region an. In den Gewässern des Persischen Golfs und der Straße von Hormus kommt es fortlaufend zu Angriffen auf die Schifffahrt und zu militärischen Verlusten.
    • Gaza & Libanon: Die Kämpfe Israels gegen die Hamas im Gazastreifen sowie die kriegerischen Einsätze und Grenzkämpfe an der Grenze zum Libanon gegen die Hisbollah dauern unvermindert an.
    • Jemen & Rotes Meer: Die Huthi-Miliz führt weiterhin massive Schläge gegen Handelsschiffe und Infrastruktur (wie jüngst gemeldete Angriffe in Richtung Saudi-Arabien/Riad). Im Gegenzug fliegen westliche Koalitionen und Regionalmächte Luftangriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen.

🌍 Schwere Bürgerkriege und vergessene Krisenherde

  • Sudan (Bürgerkrieg seit 2023)
    • Lage: Der verheerende Konflikt zwischen der regulären sudanesischen Regierungsarmee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) fordert täglich Opfer. Er gilt laut UN-Berichten als eine der weltweit größten Flucht- und Hungerkrisen des Jahres 2026.
  • Myanmar (Bürgerkrieg seit 2021)
    • Lage: Ein landesweiter bewaffneter Konflikt, in dem die regierende Militärjunta mit extremer Härte, Luftschlägen und Artillerie gegen eine Vielzahl ethnischer Widerstandsgruppen und pro-demokratische Milizen kämpft.
  • Demokratische Republik Kongo (DRK)
    • Lage: Im Osten des Landes herrschen anhaltende kriegerische Einsätze von Rebellengruppen wie der M23 (unterstützt durch Nachbarstaaten), was zu massiven Vertreibungen und permanenten Kampfhandlungen mit Regierungstruppen führt.

🌍 Weitere asymmetrische Konflikte und bewaffnete Brennpunkte

  • Sahelzone (Mali, Burkina Faso, Niger): Anhaltende Einsätze staatlicher Armeen und ausländischer Sicherheitsfirmen (wie dem russischen Africa Corps) gegen islamistische Terrorgruppen, die weite Teile der ländlichen Gebiete kontrollieren.
  • Haiti: Obwohl primär ein krimineller Bandenkrieg, gleicht die Lage in der Hauptstadt aufgrund koordinierter Großangriffe schwer bewaffneter Kartelle gegen staatliche Institutionen einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt.
  • Südamerika / Venezuela: Nach den US-Interventionen und politischen Spannungen Anfang des Jahres bleibt die militärische Absicherung und die Lage an den Grenzen instabil. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 01. Oktober 2026

Hier sind die aktuellen Meldungen und Entwicklungen zu den weltweiten kriegerischen Einsätzen am 01. Oktober 2026:

🇺🇦 Ukraine-Krieg

  • Anhaltende Angriffe auf Kiew und Sumy: Die russische Armee setzt ihre intensiven Luftangriffe auf ukrainische Ballungsräume fort. In Kiew kam es durch den Einsatz neuartiger, schnellerer Jet-Drohnen (Typen Geran-4 und Geran-5) erneut zu schweren Einschlägen. Es wurden mindestens drei Todesopfer im Großraum Kiew gemeldet. Auch im nordostukrainischen Sumy schlugen Gleitbomben im Stadtzentrum ein und trafen unter anderem ein Schulgebäude. 
  • Verlustzahlen: Der ukrainische Generalstab beziffert die Gesamtzahl der getöteten und verwundeten russischen Soldaten inzwischen auf über 1,5 Millionen. Diese Angaben lassen sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. 
  • Internationale Spannungen um Truppen: Südkorea bestätigte die Ankunft nordkoreanischer Kriegsgefangener aus der Ukraine. Gleichzeitig wirft die ukrainische Führung Nordkorea vor, die Entsendung von weiteren 10.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands vorzubereiten. 

🌍 Nahost-Konflikt (USA / Iran / Jemen)

  • Kriegszustand zwischen USA und Iran: Der seit Februar 2026 andauernde offene Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran sorgt weiterhin für massive Instabilität in der Region. US-Präsident Donald Trump lehnte jüngst einen iranischen „Sieben-Tage-Plan“ zur Deeskalation ab und stellt weitere Bombardierungen in Aussicht. 
  • Blockade der Straße von Hormus: Die strategisch wichtige Meerenge ist durch anhaltende Gefechte und den gegenseitigen Beschuss von Fracht- und Militärschiffen weitgehend blockiert. Ein Frachtschiff geriet nach einem Treffer durch ein unbekanntes Projektil in Brand und musste evakuiert werden. 
  • Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien: Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat mit Drohnen und ballistischen Raketen Anlagen des Ölkonzerns Aramco in Riad und der Hafenstadt Yanbu attackiert, was zu Großbränden führte. 
  • Wahlkampf-Brisanz in Israel: Kurz vor der anstehenden Parlamentswahl in Israel sorgen Berichte für Aufsehen, wonach Premierminister Netanjahu im Vorfeld des Hamas-Überfalls von 2023 konkrete Warnungen aus Ägypten und den VAE ignoriert haben soll. Netanjahu dementiert dies vehement. 

🦁 Afrika & Weitere Regionen

  • Eskalation in der Sahelzone: In Ländern wie Burkina Faso und Mali verschärfen mit dem Islamischen Staat und al-Qaida verbundene Milizen ihre Angriffe auf die Zivilbevölkerung. In Mali dehnt das russische „Africa Corps“ (ehemals Wagner) seine Präsenz aus. 
  • Sudan: In der Region Darfur hält der verheerende Bürgerkrieg unvermindert an und zwingt Hunderttausende zur Flucht vor den anhaltenden Kämpfen. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 30. September 2026

Am 30. September 2026 ist die weltweite Sicherheitslage von einer historisch hohen Dichte an geopolitischen Spannungen und intensiv geführten Kriegen geprägt. Internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen erleben erhebliche Blockaden, während die Hemmschwelle für militärische Aggressionen drastisch gesunken ist. Konfliktanalysten verzeichnen derzeit rund 89 hochintensive Kriege und bewaffnete Konflikte in über 30 Ländern. 

Die folgenschwersten kriegerischen Einsätze und Fronten teilen sich aktuell wie folgt auf:

Der Irankrieg (Naher Osten)

  • Die Lage vor Ort: Der seit Februar 2026 andauernde direkte Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran stellt einen der destabilisierendsten globalen Herde dar. Militärische Angriffe konzentrieren sich primär auf iranische Raketen-, Nuklear- und Militäranlagen. 
  • Strategische Brennpunkte: Die für den weltweiten Öl- und Warenhandel kritische Straße von Hormus ist infolge von gegenseitigen Attacken und Blockaden der iranischen Revolutionsgarden und des US-Militärs weitgehend lahmgelegt.
  • Diplomatie: Zwar gab es im Rahmen der UN-Vollversammlung in New York vorsichtige Annäherungsversuche, jedoch hat US-Präsident Donald Trump einen iranischen Vorschlag für eine Waffenruhe offiziell abgelehnt. Parallel dazu weiten pro-iranische Milizen und die Huthi ihre Angriffe im Roten Meer und auf saudi-arabische Energieinfrastruktur aus. 

Russland-Ukraine-Krieg (Europa)

  • Die Lage vor Ort: Der Konflikt befindet sich in seinem fünften Jahr und ist weiterhin von heftigen Abnutzungskämpfen an der Front sowie täglichen Raketen- und Drohnenangriffen geprägt. Russland hat seine aktive Truppenstärke per Dekret jüngst auf 1,55 Millionen Soldaten aufgestockt. 
  • Internationale Dimension: Die Ukraine berichtet über den massiven Einsatz von mittlerweile rund 9.000 nordkoreanischen Soldaten aufseiten Russlands. Zwar gibt es Berichte über informelle, konstruktive Kontakte zwischen US- und russischen Sondergesandten in Washington bezüglich einer potenziellen Beendigung des Krieges, die Frontlinien bleiben jedoch extrem umkämpft.

Regionale Hotspots & Bürgerkriege

  • Sudan (Subsahara-Afrika): Subsahara-Afrika gilt aktuell als das globale Zentrum der Gewalt. Im Sudan tobt der verheerende Bürgerkrieg zwischen der regulären Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) unvermindert weiter und hat zu einer katastrophalen Hungersnot sowie Millionen Vertriebenen geführt. 
  • Äthiopien (Tigray-Region): Nach dem Zusammenbruch früherer Vereinbarungen sind im Norden Äthiopiens erneut schwere Kämpfe zwischen der Bundesarmee und Tigray-Streitkräften ausgebrochen, nachdem sich mehrere bewaffnete Gruppen zusammengeschlossen haben.
  • Demokratische Republik Kongo: Im Osten des Landes dauern die schweren Gefechte mit verschiedenen Rebellengruppen an. Erst kürzlich stürzte ein Militärflugzeug mit einer hochrangigen kongolesischen Delegation ab.
  • Myanmar (Asien): Der seit 2021 andauernde Bürgerkrieg zwischen der Militärjunta und verschiedenen Widerstandsgruppen führt weiterhin zu massiver Instabilität und anhaltenden Vertreibungen der Zivilbevölkerung. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 20. September 2026

Die weltweiten militärischen Konflikte und kriegerischen Einsätze am        27. September 2026 sind von schweren Luftangriffen, eskalierenden Spannungen im Nahen Osten sowie intensiven Gefechten in Ostafrika geprägt.

Hier sind die aktuellen Eilmeldungen und Lageberichte aus den globalen Krisengebieten:


🇺🇦 Ukraine-Krieg: Massive Luftangriffe auf Odessa und Kiew

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine verzeichnet an diesem Wochenende eine erhebliche Intensivierung der Luftschläge: 

  • Angriffswelle auf Odessa: Die strategisch wichtige südukrainische Hafenstadt Odessa steht unter Massiven russischen Luftangriffen. Berichten zufolge wurden private Wohnhäuser, Lagerräume und eine Produktionshalle getroffen, woraufhin heftige Brände ausbrachen. 
  • Drohnenterror gegen die Hauptstadt: In Kiew explodierten in der Nacht und über den Tag verteilt zahlreiche russische Kampfdrohnen. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet, mehrere Personen wurden verletzt. Das russische Verteidigungsministerium gab an, gezielt Logistikzentren mit westlichen Militärhilfen und ein Datenzentrum attackiert zu haben. 
  • Weitere zivile Opfer: Auch aus den Regionen Sumy und Saporischschja wurden nach russischen Fliegerbomben- und Raketenangriffen mehrere tote Zivilisten gemeldet. Die Ukraine schlug ihrerseits mit Drohnenangriffen auf die südrussische Region Krasnodar und Belgorod zurück, wo unter anderem eine Ölraffinerie in Brand geriet. 
  • Diplomatischer Stillstand bei der UNO: Am Rande der UN-Generaldebatte in New York kam es zu einem direkten Gespräch zwischen dem deutschen Außenminister Johann Wadephul (CDU) und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Lawrow erteilte jeglichen Runden für eine Waffenruhe eine Absage und warf Europa Kriegstreiberei vor. 

🇪🇹 Äthiopien: Ausbruch neuer Kämpfe in Tigray

  • Drohender neuer Bürgerkrieg: Die Sorge vor einem vollständigen Zusammenbruch des Friedensabkommens von 2022 wächst. In der nördlichen Region Tigray sind Schwere Kämpfe zwischen der äthiopischen Bundesarmee und Tigray-Streitkräften ausgebrochen. Zuvor hatten sich sieben bewaffnete Gruppen im Land zu einer Allianz zusammengeschlossen, um die Regierung von Premierminister Abiy Ahmed zu stürzen. 


🇸🇾/🇮🇶 Naher Osten: USA und Iran nach Wochen des Krieges im Wandel

  • UN-Diplomatie inmitten von Spannungen: Nach wochenlangen schweren militärischen Konfrontationen im Vormonat (unter anderem mit gegenseitigen Raketenangriffen auf US-Stützpunkte im Irak, Jordanien und Kuwait sowie auf iranische Ziele) haben die USA und der Iran im Rahmen der UN-Vollversammlung in New York wieder vorsichtige Verhandlungen aufgenommen. Dennoch bleibt die Lage vor Ort in Syrien und im Irak, wo die US-Streitkräfte und pro-iranische Milizen operieren, extrem angespannt. 


🇨🇩 Demokratische Republik Kongo: Absturz eines Militärflugzeugs

  • Tödlicher Zwischenfall: Im Osten des Landes, der weiterhin durch schwere Konflikte mit verschiedenen Rebellengruppen erschüttert wird, ist eine Maschine mit einer kongolesischen Militärdelegation abgestürzt. Dabei kamen 17 Menschen ums Leben, darunter hochrangige Mitglieder der Streitkräfte. Die genaue Ursache wird noch untersucht.


🇾🇪 Jemen: Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthis

Im Jemen haben sich die militärischen Auseinandersetzungen in den letzten Tagen dramatisch zugespitzt: 

  • Schwere Luftschläge in Taiz: Die jemenitischen Regierungstruppen führten mit Unterstützung der saudi-arabischen Koalition massive Luftangriffe gegen Houthi-Stellungen im Gouvernement Taiz durch. Getroffen wurden Raketen- und Waffenlager der Rebellen. 
  • Heftige Bodengefechte: Entlang der strategisch wichtigen Küstenhochländer sowie nahe der Meeresstraße Bab al-Mandab kam es zu intensiven Bodenkämpfen. Berichten zufolge wurden dabei in den vergangenen drei Tagen mindestens 154 Menschen getötet. 
  • Streit um Mekka: International sorgt ein Vorfall für Aufsehen, bei dem Saudi-Arabien angibt, eine auf die heilige Stadt Mekka gerichtete Houthi-Drohne abgefangen zu haben. Die Huthi-Miliz bestreitet diesen Angriff vehement. 

 

Warum Kriege? 

Die Gier nach Macht, Ressourcen, Repression und Verlust der Empathie?

Stand: 22. September 2026

Dass die Menschheit auch im September 2026 von einer Welle verheerender Konflikte überrollt wird, liegt nicht an einer kollektiven „Verrücktheit“, sondern an einer toxischen Kombination aus geopolitischen Machtkämpfen, ideologischen Verhärtungen, dem Wettlauf um Ressourcen und dem Zusammenbruch der internationalen Sicherheitsordnung. Laut Berichten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hat sich die Zahl der weltweiten bewaffneten Konflikte in den letzten 15 Jahren auf rund 130 mehr als verdoppelt.

Die Ursachen für diese globale Eskalationsspirale lassen sich im Wesentlichen in vier Kerntreiber unterteilen:

1. Geopolitische Machtansprüche und Autokratien

  • Erhalt und Ausbau von Macht: Totalitäre Regimes und nationalistische Führer nutzen Kriege oft, um interne Krisen zu überspielen, die eigene Bevölkerung zu einem oder imperiale Träume zu verfolgen.
  • Stellvertreterkriege und Blockbildung: Konflikte wie der Irankrieg oder der anhaltende Krieg in der Ukraine zeigen, dass globale Großmächte zunehmend bereit sind, rote Linien zu überschreiten, um ihren strategischen Einflussbereich zu sichern oder auszuweiten.

2. Der Zusammenbruch der internationalen Diplomatie

  • Schwächende Institutionen: Die Vereinten Nationen und der UN-Sicherheitsrat blockieren sich durch gegenseitige Vetos der Großmächte häufig selbst, wodurch es an wirksamen Mechanismen zur Friedenssicherung fehlt.
  • Rückkehr des Faustrechts: Internationale Abkommen und das Völkerrecht werden von Kriegsparteien immer offener ignoriert, da die Hemmschwelle für militärische Aggressionen weltweit drastisch gesunken sind.

3. Ressourcenknappheit und Verteilungskämpfe

  • Folgen des Klimawandels: Dürren, Ernteausfälle und unbewohnbare Regionen verschärfen die Instabilität und führen zu intensiven Verteilungskämpfen, insbesondere im globalen Süden wie im Sudan oder in Teilen Afghansistans.
  • Strategische Transportwege: Die Sicherung kritischer Energie- und Handelsrouten – wie die anhaltenden Kämpfe und Blockaden rund um die Straße von Hormus – treibt Staaten in militärische Abenteuer, um ihre wirtschaftliche Vormachtstellung nicht zu verlieren.

4. Psychologische und gesellschaftliche Faktoren

  • Verlust von Empathie und Dialog: Der Modus des Kompromisses ist vielerorts einem Modus der Dauereskalation gewichen. Feindbilder werden durch Propaganda und Desinformation gezielt geschürt, um Gesellschaften auf Kriegskurs zu bringen.
  • Gewöhnungseffekte: In vielen Regionen der Erde dauern Konflikte bereits seit Jahrzehnten an. Ganze Generationen wachsen in einem Umfeld auf, in dem Gewalt als normales Mittel zur Konfliktlösung wahrgenommen wird.

Während die Ausgaben für globale Aufrüstung und Verteidigung im Jahr 2026 astronomische Höhen von Billionen Dollar erreichen, bleiben die Mittel für humanitäre Hilfe und diplomatische Konfliktlösung dramatisch unterfinanziert. Die Menschen sind also nicht „verrückt nach Krieg“, sondern oft Gefangene von Systemen, Strukturen und Machthabern, die Konfrontation über Kooperation stellen. 

 

Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 20. September 2026

Weltweit werden aktuell über 50 bewaffnete Konflikte und Kriege ausgetragen. Zu den intensivsten und verlustreichsten Kriegen in diesem Jahr gehören der Russisch-Ukrainische Krieg, der Bürgerkrieg im Sudan, der Konflikt im Nahost (Israel/Palästina) sowie der Bürgerkrieg in Myanmar.

Hier ist eine Übersicht der am schwersten betroffenen Regionen und Länder:

Europa

  • Ukraine und Russland: Der Russland-Ukraine-Krieg führt weiterhin zu massiven Gefechten und täglichen Raketen- und Drohnenangriffen auf beiden Seiten der Grenze. 

Naher Osten & Asien

  • Palästina / Israel: Der Gaza-Konflikt flammt trotz internationaler Vermittlungsversuche und brüchiger Abkommen im Gazastreifen und im Westjordanland immer wieder heftig auf. 
  • Myanmar: Im Bürgerkrieg in Myanmar kämpfen verschiedene Rebellenbündnisse und ethnische Milizen erbittert gegen die regierende Militärjunta. 
  • Syrien: Der jahrelange syrische Bürgerkrieg schwelt mit anhaltender Gewalt zwischen Regierungstruppen, Rebellen und dschihadistischen Gruppen weiter. 
  • Yemen: Die Lage im Jemen bleibt durch Angriffe von Huthi-Milizen und regionale Machtkämpfe hochgradig instabil.
  • Afghanistan & Pakistan: Entlang der Grenze kommt es regelmäßig zu Grenzkonflikten und Terrorangriffen der TTP und Taliban. 

Afrika

  • Sudan: Der Krieg im Sudan zwischen der regulären Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) gilt als eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. 
  • Demokratische Republik Kongo: Im Osten des Landes dauern die Kämpfe der M23-Rebellen gegen die kongolesische Armee unvermindert an. 
  • Somalia: Die Al-Shabaab-Insurgenz fordert durch fortlaufende Anschläge und Militäroperationen zahlreiche Opfer. 
  • Sahel-Zone (Mali, Burkina Faso, Niger): Hier verzeichnen Beobachter eine Ausweitung dschihadistischer Offensiven gegen die jeweiligen Militärregierungen. 

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Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 13. September 2026

Aktuell werden weltweit je nach wissenschaftlicher Definition zwischen 60 und 90 hochintensive Kriege und bewaffnete Konflikte verzeichnet. Zählt man kleinere, begrenzte Konflikte, gewaltsame Krisen und Bandenkriege hinzu, liegt die Zahl laut führenden Friedensforschungsinstituten sogar bei weit über 100 aktiven Herden. 

Die genaue Zahl variiert stark je nach untersuchender Organisation und deren Kriterien für die Einstufung als „Krieg“ (oft gemessen an der Anzahl der jährlichen Todesopfer):

  • MBI CONIAS & STERN: Erfassen auf Basis ihrer Sicherheitsbilanz 89 hochintensive Kriege in insgesamt 31 Ländern. 
  • PRIO (Osloer Friedensforschungsinstitut): Das Institut verzeichnete zuletzt einen historischen Höchststand seit Ende des Zweiten Weltkriegs mit 61 bis 65 parallel laufenden, staatlich beteiligten Konflikten in 36 Staaten. 
  • IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz): Zählt unter Einbeziehung nicht-staatlicher Akteure und krimineller Gewalt rund 130 bewaffnete Konflikte weltweit. 

Die brennendsten Großkonflikte

Die derzeit verlustreichsten und geopolitisch einflussreichsten Kriege lassen sich in fünf globale Haupt-Krisenherde zusammenfassen: 

  • Der Krieg in der Ukraine: Der russische Angriffskrieg fordert weiterhin die höchste Zahl an täglichen Todesopfern unter den Soldaten.
  • Der Sudan-Krieg: Der verheerende Bürgerkrieg zwischen der Armee (SAF) und den RSF-Milizen hat die weltweit größte humanitäre Fluchtkatastrophe und Hungersnot ausgelöst.
  • Der Nahost-Konflikt (Gaza & Libanon): Trotz intensiver diplomatischer Bemühungen und zeitweiser fragiler Waffenstillstände bleibt die Lage in den palästinensischen Gebieten und an den Grenzen zu den Nachbarstaaten hochexplosiv.
  • Der Irankrieg (2026): Nach massiven militärischen Eskalationen und Luftschlägen zu Beginn des Jahres hat sich dieser Konflikt zu einem neuen, schweren regionalen Krieg ausgeweitet.
  • Der Bürgerkrieg in Myanmar: Der langanhaltende Kampf der Militärjunta gegen verschiedene Rebellengruppen bindet riesige Regionen Südostasiens in ständige Gewalt ein. 

Darüber hinaus gibt es langanhaltende, extrem blutige Konflikte wie den Drogenkrieg in Mexiko und Ecuador, die Bandengewalt in Haiti sowie die schweren Krisen im Kongo, in Somalia und Äthiopien. 

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Aktuelle Kriege weltweit 

Stand: 05. September 2026

Aktuell gibt es weltweit je nach wissenschaftlicher Definition zwischen 35 und 89 Kriege und hochintensive bewaffnete Konflikte. Zählt man alle politischen und gewaltsamen Krisen unterhalb der eigentlichen Kriegsschwelle (wie Bandenkriege oder kleinere Grenzkonflikte) hinzu, liegt die Zahl laut Friedensforschungsinstituten sogar bei weit über 300 bis zu 1.450 aktiven Konflikten. 

Die genaue Zahl variiert stark, da renommierte Organisationen Konflikte unterschiedlich einteilen:

  • HIIK (Heidelberger Institut für internationale Konfliktforschung): Listete in seinen jüngsten Berichten über 360 politische Konflikte, wovon über 200 gewaltsam ausgetragen wurden. 
  • PRIO (Osloer Friedensforschungsinstitut): Verzeichnete jüngst einen historischen Höchststand von 65 kriegerischen Konflikten unter direkter Beteiligung staatlicher Akteure. 
  • MBI CONIAS Sicherheitsbilanz: Erfasste zuletzt 89 Kriege in 31 Ländern (aufgeteilt in 35 Kriege mit höchster Intensität und 54 begrenzte Kriege). 

Die größten und folgenschwersten Kriege der Gegenwart

Die kriegerischen Auseinandersetzungen teilen sich vor allem in Kriege zwischen Staaten sowie schwere, langanhaltende Bürgerkriege auf: 

  • Der Krieg in der Ukraine: Der russische Angriffskrieg dauert seit 2022 unvermindert an.
  • Der Nahost-Konflikt (Israel / Gaza / Libanon): Die militärischen Konfrontationen im Gazastreifen haben sich regional ausgeweitet.
  • Der Irankrieg: Ein seit Anfang 2026 eskalierter internationaler militärischer Konflikt im Nahen Osten.
  • Der Bürgerkrieg im Sudan: Seit 2023 tobt hier ein extrem blutiger Machtkampf zwischen der regulären Armee und der RSF-Miliz, der zu einer der weltweit größten Hungerkrisen geführt hat.
  • Der Bürgerkrieg in Myanmar: Seit dem Militärputsch im Jahr 2021 kämpfen ethnische Minderheiten und Rebellenallianzen gegen die Militärjunta. 

Regionale Schwerpunkte

  • Subsahara-Afrika: Gilt laut internationalen Berichten derzeit als das globale Zentrum der Gewalt (u. a. Konflikte in Somalia, der Demokratischen Republik Kongo, Burkina Faso und Mali). 
  • Naher Osten und Asien: Regionen mit einer besonders hohen Dichte an geopolitischen Spannungen und zwischenstaatlichen Eskalationen. 
  • Lateinamerika: Hier stehen oft nicht-staatliche Akteure im Fokus, wie etwa die massive Kartell- und Bandengewalt in Mexiko oder Haiti, die teils kriegsähnliche Ausmaße annehmen.