Krieg "Länder gegen Länder"

​​​​​​"Weltweit über 130 aktive bewaffnete Konflikte und Kriege"

Stand: 11. Oktober 2026

Am heutigen Sonntag, dem 11. Oktober 2026, gibt es weltweit über 130 aktive bewaffnete Konflikte und Kriege. Die Intensität variiert dabei von schweren zwischenstaatlichen Kriegen über asymmetrische Bürgerkriege bis hin zu regionalen Rebellionen. 

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten aktuellen Eilmeldungen und Entwicklungen zu den am schwersten umkämpften Brennpunkten:

1. Ukraine-Krieg (Russischer Angriffskrieg)

  • Aktuelle Lage: Russland setzt seine schweren Angriffe mit Drohnen, Gleitbomben und Raketen fort. Bei Angriffen auf Saporischschja stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 12 bis 20 Zivilisten (darunter drei Minderjährige). Auch die Hauptstadt Kiew wurde massiv attackiert, was zu schweren Beschädigungen der Energieinfrastruktur und großflächigen Stromabschaltungen führte. 
  • Eilmeldung / Politische Eskalation: Ein umstrittener „Diesel-Deal“ zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat zu einer schweren Krise geführt. Die USA hoben dafür Sanktionen auf russischen Diesel vorübergehend auf. Die Ukraine reagierte empört; die laufenden Friedensverhandlungen zwischen den US- und ukrainischen Delegationen in Miami eskalierten daraufhin und die ukrainische Seite reiste vorzeitig ab. Trump forderte daraufhin öffentlich eine Ablösung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. 

2. Der USA-Iran-Krieg & Nahost-Konflikt

  • Aktuelle Lage: Der seit Ende Februar 2026 andauernde direkte militärische Konflikt zwischen den USA/Israel und dem Iran flammt an verschiedenen Fronten immer wieder auf. Die strategisch wichtige Straße von Hormus bleibt durch den Iran und gegenseitigen Beschuss ziviler wie militärischer Schiffe zu rund 95 % blockiert. 
  • Eilmeldung: Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat ihre Angriffe massiv ausgeweitet und erneut den Flughafen von Riad (Saudi-Arabien) attackiert. Ein Passagierterminal wurde getroffen und es gab mehrere Verletzte, woraufhin der Flughafen evakuiert und geschlossen werden musste. Trümmer abgefangener Raketen trafen zudem einen Kindergarten. Unterdessen erklärte Trump, vor den US-Zwischenwahlen im November keine neuen direkten Bombardements auf den Iran fliegen zu wollen. Im Gazastreifen kommt es trotz einer extrem brüchigen Waffenruhe weiterhin zu vereinzelten tödlichen Vorfällen. 

3. Weitere globale Bürgerkriege und schwere Kämpfe

  • Sudan: Der verheerende Bürgerkrieg zwischen der regulären Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) dauert im dritten Jahr unvermindert an. Die Kämpfe konzentrieren sich vor allem auf die Region Darfur (insbesondere El Fasher) und führen zu einer der weltweit schwersten Hungersnöte und Vertreibungskrisen.
  • Jemen / Saudi-Arabien: Nach dem Zusammenbruch des Waffenstillstands sind hier wieder offene Gefechte ausgebrochen. Saudi-Arabien fliegt verstärkt Luftangriffe gegen Stellungen der Huthis, nachdem diese Gebiete nahe den wichtigen Schiffsrouten zurückerobert haben.
  • Myanmar: Der Bürgerkrieg zwischen der Militärjunta und verschiedenen ethnischen Rebellenallianzen hält an. Die Junta konnte zuletzt durch logistische Unterstützung und Waffenlieferungen aus China wieder Boden gutmachen.
  • Sahelzone (Mali, Burkina Faso, Niger): In diesen Ländern herrscht ein fortlaufender, brutaler Guerillakrieg gegen islamistische Milizen (IS- und Al-Qaida-Ableger). Ganze Städte werden von Terrorgruppen blockiert.
  • Weitere Brennpunkte: Zudem gibt es anhaltende Grenzkonflikte und asymmetrische Kämpfe zwischen Afghanistan und Pakistan (TTP-Milizen), in der Demokratischen Republik Kongo (M23-Rebellen) sowie extrem hohe Spannungen durch eine US-Militärpräsenz und Blockaden vor der Küste Venezuelas.

 

Krieg "Länder gegen Länder"

Stand: 10. Oktober 2026

Am 10. Oktober 2026 ist die globale Sicherheitslage von zwei dominierenden internationalen Kriegen sowie einem verheerenden Bürgerkrieg geprägt. Die Allianzen und Fronten stellen sich aktuell wie folgt dar:

1. Der Russland-Ukraine-Krieg

  • Wer gegen wen: Russland führt weiterhin seinen im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
  • Aktuelle Lage: Die Kämpfe verlaufen extrem intensiv. Russland setzt verstärkt auf einen Mix aus Drohnen und Raketen, um gezielt die ukrainische Energie- und Digitalinfrastruktur (wie Rechenzentren) vor dem Winter zu zerstören und Kiew in einen Überlebenskampf zu zwingen. Auf politischer Ebene gibt es Bewegung: US-Präsident Donald Trump führt Gespräche über ein mögliches Kriegsende, während die Ukraine zeitgleich Verhandlungen mit den USA vorbereitet.
  • Wer mit wem: Die Ukraine wird logistisch und finanziell von den USA und den EU-/NATO-Staaten unterstützt. 

2. Der Irankrieg (Naher Osten)

  • Wer gegen wen: Eine Koalition aus den USA und Israel befindet sich im direkten Krieg gegen den Iran. 
  • Aktuelle Lage: Der Konflikt eskalierte im Frühjahr 2026 massiv. Wichtige iranische Führungsfiguren, darunter der oberste Führer Ali Khamenei, wurden getötet. Aktuell blockiert der Iran die strategisch wichtige Straße von Hormus, und diplomatische Gespräche in New York brachten zuletzt keinen Durchbruch. 
  • Gaza und Libanon: Die Situation im Gazastreifen ist nach wie vor katastrophal. Obwohl Ende 2025/2026 Friedenspläne und eine Waffenruhe vereinbart wurden (begleitet von der Freilassung der verbleibenden Hamas-Geiseln), beklagen Hilfsorganisationen, dass die Vereinbarungen oft nur auf dem Papier existieren und lokale Kämpfe andauern. An der Grenze zum Libanon herrscht nach heftigen Gefechten mit der Hizbollah ein brüchiger Zustand. 
  • Yemen & Saudi-Arabien: Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz greift weiterhin Ziele in der Region an, unter anderem gab es jüngst tödliche Angriffe auf den Flughafen in Riad, woraufhin Saudi-Arabien eine Waffenruhe ablehnte. 

3. Der Sudan-Konflikt (Großer Bürgerkrieg)

  • Wer gegen wen: Die sudanesischen Streitkräfte (SAF) kämpfen gegen die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF).
  • Aktuelle Lage: Es handelt sich um eine der weltweit größten humanitären Krisen mit über 150.000 Toten und Millionen von Menschen, die von akuter Hungersnot bedroht sind. Der Konflikt gilt als Stellvertreterschlacht, in der verschiedene Regionalmächte im Hintergrund die jeweiligen Parteien mit Waffen versorgen. 

Zusammenfassung der Machtblöcke (Wer mit wem)

  • Der westlich-demokratische Block: Die USA, Israel, die Ukraine und die EU-Staaten stehen in ihren jeweiligen Konflikten eng zusammen. Deutschland positioniert sich unter Bundeskanzler Friedrich Merz insbesondere an der Seite Israels und unterstützt die diplomatische Neuordnung in Nahost. 
  • Die "Achse des Widerstands" / Autoritäre Kooperation: Der Iran, die Huthi-Miliz im Jemen und die Hizbollah im Libanon agieren als Verbündete gegen Israel und die USA. Russland agiert militärisch weitgehend isoliert, versucht jedoch über Rohstofflieferungen (wie Diesel auf den Weltmarkt) wirtschaftlichen Einfluss zu sichern. 
  • Wirtschaftlicher Nebenschauplatz (China): China hält sich militärisch aus den direkten Kriegen heraus, liefert sich jedoch einen verschärften Handels- und Technologiesubventionsstreit mit der EU und den USA, was die globalen geopolitischen Spannungen weiter anheizt. 

 

Krieg "Länder gegen Länder"

"Warum? - Die Ursachen"

Stand: 27. September 2026

Die geopolitische Lage im September 2026 ist weltweit von einer historisch hohen Zahl an Konflikten, Kriegen und daraus resultierenden Fluchtbewegungen geprägt. 

Die Ursachen, warum derzeit so viele Länder Kriege gegeneinander führen oder in bewaffnete Konflikte verwickelt sind, hängen stark von der jeweiligen Region ab. Hier ist eine Übersicht der zentralen Brennpunkte und deren Hintergründe:

1. Der Krieg in der Ukraine

  • Wer gegen wen: Russland gegen die Ukraine (mit westlicher Unterstützung für die Ukraine).
  • Warum: Russland versucht weiterhin, die Ukraine unter seine Kontrolle zu bringen und territoriale Gewinne zu sichern. Der Konflikt hat zu einer tiefen Spaltung zwischen Westeuropa/NATO und Russland geführt und das völkerrechtliche Gefüge in Europa nachhaltig erschüttert.

2. Die Eskalation im Nahen Osten

  • Wer gegen wen: Die Hauptkonfliktlinien verlaufen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen, der Hisbollah im Libanon sowie dem Iran. Auch die USA sind stark als Akteur involviert. 
  • Warum: Nach dem Großangriff der Hamas im Oktober 2023 weitete sich der Konflikt zu einem regionalen Krieg aus. Versuche, diplomatische Lösungen wie eine Zwei-Staaten-Lösung oder anhaltende Waffenruhen zu etablieren, scheiterten wiederholt. Die tiefe Feindschaft zwischen dem Iran und Israel sowie der Kampf um regionale Vorherrschaft fachen die Gewalt immer wieder an. 

3. Spannungen in Asien

  • Wer gegen wen: Die ungelösten Grenzkonflikte zwischen Indien und Pakistan (beides Atommächte) sowie die schwelenden Konflikte zwischen China und Taiwan bzw. den USA. 
  • Warum: Territoriale Ansprüche, historischer Nationalismus und das Ringen um die globale Vormachtstellung (insbesondere zwischen den USA und China im Indopazifik) sorgen hier für eine dauerhaft hohe Militärpräsenz und Eskalationsgefahr.

Globale strukturelle Gründe ("Das Warum")

Dass es im Jahr 2026 zu einer Ballung solcher Kriege kommt, liegt an mehreren übergreifenden Entwicklungen:

  • Schwächung der internationalen Ordnung: Die Vereinten Nationen (UN) und andere internationale Gerichte haben spürbar an Autorität verloren. Völkerrechtswidrige Angriffe werden von autokratischen Staaten wieder vermehrt als legitimes Mittel der Politik angesehen. 
  • Blockbildung: Die Welt teilt sich zunehmend in neue Blöcke (USA/NATO/EU auf der einen Seite, China/Russland/Iran auf der anderen Seite). Lokale Konflikte werden dadurch schnell zu Stellvertreterkriegen dieser Großmächte.
  • Ressourcen und Klimawandel: In vielen Regionen (insbesondere in Afrika und Teilen Asiens) verschärfen Dürren und Ressourcenknappheit bestehende ethnische oder politische Spannungen, was zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führt.

Hinweis auf ein aktuelles Ereignis heute: Aufgrund dieser weltweiten Krisen und der Debatte über internationale Sanktionen stimmen die Bürger in der Schweiz genau am heutigen Sonntag, den 27. September 2026, über die sogenannte „Neutralitätsinitiative“ ab. Dabei wird entschieden, ob sich das Land künftig noch strikter aus allen internationalen Konflikten und Sanktionen heraushalten soll.

 

Krieg "Länder gegen Länder"

Hass oder tiefe geopolitische Rivalität?"

Stand: 19. September 2026

Im Bereich der internationalen Beziehungen wird selten von "Hass" gesprochen, sondern von tiefen geopolitischen Rivalitäten, existenziellen Konflikten und feindseligen diplomatischen Beziehungen.

Hier sind die intensivsten und am tiefsten verwurzelten staatlichen Rivalitäten und Konflikte der Welt:

🌍 Akte Konflikte und Kriege

  • Russland und die Ukraine: Seit der Annexion der Krim 2014 und dem großflächigen Einmarsch Russlands im Jahr 2022 herrscht zwischen beiden Staaten eine fundamentale und existenzielle Feindseligkeit. Auf gesellschaftlicher und politischer Ebene sind die Beziehungen vollständig zerrüttet. 
  • Armenien und Aserbaidschan: Der jahrzehntelange Konflikt um die Region Bergkarabach hat zu tiefer ethnischer und staatlicher Ablehnung geführt. Auch nach militärischen Verschiebungen bleibt das Verhältnis von extremem Misstrauen geprägt. 
  • Israel und der Iran: Die Führung im Iran spricht Israel seit Jahrzehnten das Existenzrecht ab und unterstützt Milizen in der Region (wie die Hisbollah und Hamas). Israel sieht im iranischen Atomprogramm und dessen regionalem Einfluss eine existenzielle Bedrohung.

🌏 Historisch verwurzelte Feindschaften

  • Nordkorea und Südkorea: Seit dem Koreakrieg (1950–1953) befinden sich beide Länder offiziell noch immer im Kriegszustand. Während auf südkoreanischer Seite die jüngere Bevölkerung oft eher Desinteresse oder Sorge zeigt, gilt die staatliche Doktrin des Nordens als extrem feindselig gegenüber dem Süden. 
  • Indien und Pakistan: Die Teilung Britisch-Indiens im Jahr 1947 führte zu einer der dauerhaftesten Rivalitäten der Moderne, verschärft durch den ungelösten Territorialstreit um die Region Kaschmir und die Tatsache, dass beide Staaten Atommächte sind.

👥 Regionale und ethnische Spannungen

  • Demokratische Republik Kongo und Ruanda: Die Grenzregionen im Osten des Kongo sind seit den 1990er Jahren (nach dem Völkermord in Ruanda) Schauplatz von Stellvertreteri-Kriegen. Der Kongo wirft Ruanda regelmäßig vor, Rebellen (wie die M23) zu unterstützen, was zu einer tiefen staatlichen Abneigung führt.
  • Serbien und Albanien / Kosovo: Die Spannungen auf dem Balkan, insbesondere im Verhältnis zu Albanien und der Unabhängigkeit des Kosovo (das von Serbien nicht anerkannt wird), sorgen weiterhin für erhebliche emotionale und politische Blockaden in der Region. 

⚖️ Strategische und globale Rivalitäten

  • USA und China: Hierbei handelt es sich weniger um "Hass" im emotionalen Sinne, sondern um eine multidimensionale strategische Rivalität um die globale Vormachtstellung in den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Militär und Einfluss im indopazifischen Raum.